Früher sind Menschen in diese alten Wohnblöcke gezogen, weil die Mieten bezahlbar waren.
Heute geht die Rechnung durch die Energiekosten nicht mehr auf. Schlecht saniert, kaum isoliert, die Heiz- und Nebenkosten fressen einen einfach auf.
Und wenn saniert wird, sind die Mieten danach oft ebenfalls nicht mehr bezahlbar.
Das Problem ist nicht neu, wird aber immer noch konsequent ignoriert. Und am Ende zahlen es die, die ohnehin am wenigsten haben und sich am schwersten wehren können.

@Lijo Wohnen ist da, wo es die Jobs gibt - auch für Geringverdienende - die Frage der Zeit geworden und wird von den so called "Volksparteien" konsequent ignoriert (außer von der Partei "Die Linke").

Glücklich ist der, der geerbt hat, der vor 2006 eine Immobilie erworben hat oder zu den Topverdienenden gehört.

Zur Wahrheit gehört auch, dass das Grundproblem ist, dass Immobilien sich vom Grundbedürfnis Wohnen zum Spekulations- und Renditeobjekt geworden sind.

Solange dies so bleibt, Immobilien also vorrangig größtmöglichen Gewinn abwerfen sollen und nur noch als Nebeneffekt das Grundbedürfnis Wohnen teilweise bedienen, solange wird sich leider nichts ändern.

Neben den großen Firmen sind es auch die vielen individuellen Vermieter, die über Immobilien ihr passives Vermögen steigern wollen. Jeder Befragte wähnt sich als fairer Vermieter, so wie bei Befragungen auch alle nur einmal die Woche Bio Fleisch kaufen und konsumieren....