Wollen wir uns darauf einigen, dass die #Energiewende nach #linken Rezepten ein absolutes Desaster ist?
Zum ersten Mal in der Geschichte hat die Schweiz fossile Kraftwerke - per Notrecht.
Die #Versorgungssicherheit wird immer schlechter, während die Preise immer höher werden.
Für niemanden auf der Welt sind wir "Vorbild" und neuerdings gibt sogar die #Axpo zu, was die ETH Lausanne schon lange errechnet hat: Mit Wasser, Sonne und Wind alleine kommt man nicht ansatzweise über den Winter.
@peterr
Welche Studie meinst du ?
Diese sieht es doch ein bisschen anders https://actu.epfl.ch/news/wie-die-schweiz-bis-2050-energieunabhangig-werden-/
Wie die Schweiz bis 2050 energieunabhängig werden könnte

Forschende der EPFL und der HES-SO Wallis haben das Schweizer Energiesystem unter den hypothetischen Bedingungen der CO2-Neutralität und der Energieunabhängigkeit bis 2050 modelliert. Die Ergebnisse zeigen, dass diese beiden Anforderungen erfüllt werden könnten, während die Kosten des Energiesystems im Vergleich zu 2020 um etwa 30 % gesenkt würden.

@hiker Danke für den Link, kannte ich noch nicht. Lese mich da mal rein. Nein, ich meine diese Arbeit: https://www.epfl.ch/labs/lmer/wp-content/uploads/2022/02/fenrg-09-785908.pdf
Hier die Kurzfassung (ab Seite 2 in Deutsch): https://www.epfl.ch/labs/lmer/wp-content/uploads/2022/02/Press-release_220201.pdf
@peterr
Sind wir wieder am Punkt:
Man muss DIE richtige Studie ziteren, um "Recht" zu haben?
@hiker Also nie wieder mit Studien argumentieren? Meinetwegen, man kann auch das Offensichtliche sehen: Die Gaskraftwerke in Birr wurden nicht zum Spass gebaut. Und sie werden nicht zum Spass schon bald (erneut per Notrecht) erneuert.
Man kann auch feststellen, dass hochalpine Solaranlagen nicht mal gebaut werden, wenn der Staat 60% der Kosten übernimmt.
Mit wetterabhängigen Technologien lässt sich nun mal keine Versorgungssicherheit herstellen. Eigentlich trivial.
@peterr Ja ja, ich habs verstanden - zurück zum Atom (in 30 Jahren, was aber niemand finanzieren will).
Ne komm, wir lassen das.
@hiker Genau, zurück zum Atom - wie es der Rest des Planeten auch tut. Weil die Alternativen weder schneller gebaut noch finanziell interessant noch für die Versorgung irgendwie nützlich sind.
Aber ja, lassen wirs doch. Danke für den Austausch :-)
@peterr Welche Energiewende?
Welches Disaster?
Bis jetzt wurde ja nur gekleckert nicht geklotzt.
@traigott Kann man so sehen. Ich stelle fest, dass z.B. hochalpine Solaranlagen sogar dann unrentabel sind, wenn der Staat 60% der Kosten übernimmt. Deshalb werden sie richtigerweise nicht gebaut.
Das Desaster ist, dass wir wegen der falschen "Energiewende" neuerdings Gaskraftwerke brauchen. Toller Klimaschutz.

@peterr

Was hat das mit Klimaschutz zu tun?
Nichts.
Wurde ja alles so vom Bürgerlich dominierten Parlament, trotz mahnender Stimmen von Links, so durchgewunken.
Sich jetzt wundern das es nicht klapt ist ein bissche naiv.
Lösungen von Links gibt es ja = alle Hausdächer mit Solarpanels zu pflaster.
Das wollen aber die zentralistischen Stromkonzerne nicht da sie damit die Macht aus den Händen geben müssten.

https://www.woz.ch/2506/energiepolitik/auf-die-daecher-nicht-auf-die-alp/!Z50G3XM8VMFD

#schweiz

Energiepolitik: Auf die Dächer, nicht auf die Alp!

«Morgeten-Solar» wird vorläufig nicht gebaut. Die alpine Solaranlage an der Gantrischkette südlich von Bern hätte von den Subventionen und erleichterten Bedingungen profitiert, die das Parlament 2022 mit dem «Solarexpress» festgelegt hat.

@traigott So trivial ist das nicht. Zunächst produziert Solar im Winter sehr viel zu wenig Strom - egal obs auf den Bergen ist oder ob man die Eigentumsrechte von Hausbesitzern aushebelt.
Beim dezentralen Ausbau kommt hinzu, dass man nochmals dutzende Milliarden ins Netz stecken müsste.
Und nein, die Republik lese ich nicht und fange auch nicht damit an :-)
@peterr
Es gibt immer noch Windkraft die Massiv ausgebaut werden muss.
Batteriespeicher nicht zu vergessen. 😉
Dann klapt das schon
@traigott das wär cool! Aber gem. ETH Lausanne gäbe es nur schon für die kleine Schweiz gar nicht genug Akkus auf der Welt: https://www.epfl.ch/labs/lmer/wp-content/uploads/2022/02/fenrg-09-785908.pdf
Tja...ich bin grosser AKW-Fan aber ich fürchte, es läuft auf noch mehr Gaskraftwerke hinaus. In 20 Jahren werden wirs wissen, dann können wir uns ja wieder hier treffen :)
@peterr ok AKW.
Und von wo den Brenstoff nehmen?
Und die End-Lagerung?
oder Thorium Reaktoren?
Da ist da Gas noch besser und Wirtschaftlicher.
@traigott Uran kriegt man von Kanada, Australien, Chile und einigen weiteren Ländern. Wüsste nicht ob das Risiko sogar breiter gestreut wäre als bei Gas.
Vermutlich wäre Gas wirklich billiger, aber dann produzieren wir halt mehr statt weniger Treibhausgase.
Und der Atommüll kommt ins Tiefenlager nördlich Lägern. Das Problem erachte ich als technisch gelöst. Immerhin haben wir dafür einen Plan, im Gegensatz z.B. zu den PFAS in Rotorbättern.
@traigott PS: Finds übrigens angenehm mit dir zu schreiben - einig werden wir uns wohl heute nicht mehr, aber auf anderen Plattformen würde so ein Austasuch bestimmt weniger respektvoll verlaufen :)