Historisches Verdienst der #SPD war es, den Arbeitern klarzumachen:

Wird den Armen und Arbeitslosen geholfen, stärkt das auch eure Verhandlungsposition als Arbeiter! Ihr steht dann nicht mehr vor der Alternative Hungerlohn oder Verhungern, sondern könnt einen gerechten Lohn fordern, der euch an dem beteiligt, was der Fabrikbesitzer dank eurer Arbeitskraft erwirtschaftet.

Die heutige SPD aber setzt sich an den Arbeiterstammtisch und stimmt mit ein: Die faulen Säcke da unten sollen mal schuften!

@haekelschwein das ist schröderismus, der genosse der bosse
@haekelschwein ein unlösbares Rätsel warum immer weniger ihre Stimme der SPD geben 🙃

@haekelschwein Es stimmt ja, dass es heute mehr Teilzeit gibt als früher.

Habe es selbst miterlebt:
Früher gab es in Supermärkten viele Vollzeit-Verkäuferinnen.
Dann kamen die Reformen von Schröder und damit Minijobs und prekäre Beschäftigung. Das war für die Ag billiger und die Vollzeitstellen wurden gegen Teilzeit getauscht.

In der Statistik gab weniger Arbeitslose - war der gewollte Effekt
Aber des gab mehr Teilzeit.

@haekelschwein so nämlich! Während wir durch zunehmende Automatisierung eigentlich längst ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen für alle bräuchten, damit die Gesellschaft als ganzes überhaupt überlebensfähig ist, biedert sich die "S"PD außen Rechts und den Besserverdienenden an! 🤢
@haekelschwein Wenn sich gerade alles wieder zurück entwickelt, wann wird die SPD dann wieder sozialdemokratisch?
@haekelschwein
Arbeitgeberstammtisch?

@mardor Schön wär’s, wenn die Denkweisen so verteilt wären.

Aber Arbeiter neigen oft dazu, nach unten zu treten, bevor sie verstehen, dass sie sich damit selbst schwächen und schaden.

Eine Aufgabe der SPD wäre, sie darüber aufzuklären.

Sonst gehen die Arbeiter in die Falle der Rechten, Konservativen und Wirtschaftsliberalen.

@haekelschwein

Früher war die SPD einer Partei der Arbeiter. Das schloss auch die ein, die gerade keinen Arbeitsplatz hatten oder nie einen haben würden.

Heute sieht die SPD nur die als Arbeiter an, die einen Arbeitsplatz haben.

Das exkludiert Arbeitslose, Kinder, Jugendliche, Alte, Schwerbehinderte, Asylbewerber, durch Care-Arbeit verhinderte, uvm.

Die SPD hat aus der klassischen 3-Klassen-Gesellschaft eine 4-Klassen-Gesellschaft gemacht und den Klassenkampf nach unten erweitert.

@laemmerbiss Ja, genau so!

Die SPD kapiert nicht mehr, dass die Arbeitslosen, Armen, etc. zur Gemeinschaft der Arbeiter gehören, aber von den Kapitalbesitzern als Hebel benutzt werden, um die Arbeiter besser ausbeuten zu können.

Deshalb war die SPD einst bemüht, diese Hebelwirkung zu minimieren, indem man die Arbeitslosen aus dem Elend holt.

Die Konservativen hingegen wollten immer, dass Arbeitslosigkeit ein möglichst großes Schreckgespenst bleibt, um die Arbeiter zu disziplinieren.