@max_muehsal Mit Verlaub - diese Fragen nach Paradigmenhintergrund, Erfahrungswirklichkeit etc. sind völlig irrelevanter Käse für einen Lehrer, der vor einer Klasse steht. Bestenfalls kann man das an der phil. Fakultät einbringen - aber noch nicht mal dort wirklich.
Wenn ein Lehrer sich tatsächlich solche Fragen stellt, dürfte er ziemlich fehl am Platze sein. Wenn du vor einer Klasse pubertierender Jugendlicher stehst, denkst du nicht an "konsensfäh. Pardigmen". Das ist das kleinste Problem.
@max_muehsal Trifft es relativ gut - irgendwas zwischen Dompteur, Animateur und Beichtvater. Unglaublich anstrengend und erschöpfend für denjenigen, der diese Horde ernst nimmt, seine Schüler mag. Sonst - naja, geht's sicher leichter.
Dieses emotionale Eingebundensein macht es auch so schwer: Nach 8 Stunden Fließband (auch Scheiße) kannst du abschalten. Nach 4 Stunden Unterricht war ich immer froh über die 1,5 Stunden Autofahrt nach Hause, um den Kopf ein bisschen freizubekommen.