Es ist gut, wenn ein Lehrer einmal die Erfahrung gemacht hat, zu arbeiten.
@max_muehsal Das halte ich für eine richtig üble Unterstellung: Ich habe sowohl als ganz normaler Lehrer als auch in Fabriken, am Bau gearbeitet: Nie war ich erschöpfter als nach dem Unterricht. Keine Arbeit hat mich je mehr in Anspruch genommen, als stinknormalen Unterricht zu halten. Auch Uni ist leichter als Schule ...
@scheichsbeutel nun, es ist eine Provokation. Funktioniert. Lese odo marquard, Zeitalter der Weltfremdheit. Dort die These. Erwachsene werden mangels sich wandelnder Erfahrungswirklichkeit nicht mehr erwachsen. Davon abgeleitet … und natürlich lacans Aussage über den Wahnsinn (betreffend: Lehrer, Psychoanalytiker, Politiker) die etwas gestalten, ohne verstehen zu können.
@scheichsbeutel die frage bleibt natürlich: vor welchem Hintergrund willst du lehren, heute, und vielleicht gerade heute. Die bisherigen konsensfähigen Paradigmen waren solche der Zerstörung. Dein Autor, Albert, geht in dieselbe Richtung.
@scheichsbeutel und jede Form des Skeptizismus muss die die Tradition des Wissens in Frage stellen. Aber ja: Lehrer sein ist anstrengend. Weiß auch ich aus Erfahrung.
@scheichsbeutel letzte Anmerkung: nur: wer hätte vor 5 Jahren auch nur ansatzweise vorbereiten können auf heute (also ausgehend von welcher Erfahrung von: Arbeit, Leistung, Vermögen etc.), und insbesondere das Lehrer sein vermittelt, so meine Annahme, wenig von diesem doch fundamentalen Bruch, also wenig an erfahrbarer Wirklichkeit.