Klingbeils Aussage, und sowas kommt ja immer wieder auf, dass Akademiker*innen länger arbeiten müssen, finde ich in der Pauschalität unverschämt.

Das Studium ist für viele keine Spaßveranstaltung im Sinne einer Aneinanderreihung von Partys. Wir wissen, dass viele Studis psychisch krank sind, was unter anderem an der schwierigen finanziellen Lage liegt. Viele arbeiten ziemlich viel neben dem Studium, um sich das zu finanzieren. Wohnen ist teuer, das ist sicher vielen schon aufgefallen.

@sarah_ist_muede
Das ist das gleiche Muster wie bei Ausländer vs. Bioteutsche: das Ausspielen gleich bzw ähnlich betroffener gegeneinander, um vom eigentlichen Problem abzulenken:

Die gesetzlichen Krankenkassen wurden in der Pandemie (durch Spahn) gemolken, danach Reserven geschleift (dito?),
der Renten-Umbau verpennt und durch auf Pump finanzierte Wahl-Goodies (Mütterrente) verschärft,

vor allem aber:

Bemessungsgrenze und andere Einkunftsarten bleiben unangetastet,
ebenso Vermögen.