#gutenMorgen
Ihr habt bestimmt schon von IPad-Klassen in Schulen gehört. Folgendes Szenario: Eine #Schule will Spyware auf den PRIVATEN (selbst gekauften) Tablets der SuS installieren. Vorgeblich, um „Chancengleichheit“ zu gewährleisten, wg #KI-Nutzung und so. Und? Zündet der #Schulelternrat die Barrikaden an? Haha, neee. Schön auf Kuschelkurs. So erzieht man Duckmäuser. Solche Leute haben unsere Regierung verdient. Da wundert mich nix mehr. #fediLZ
#erstmalKaffee
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@arthurdent
1. Ipad Klassen sind sowieso der Inbegriff der sozialen Ungleichheit. Eine selbst selektierte Gruppe privilegierter Familien.
2. Jetzt arbeite ich tatsächlich in einem Bundesland, in dem die Kinder über die Schulbuchausleihe mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden.
Hier ist ganz klar: das Gerät ist nicht privat, es hat klare Nutzungsbedingungen.
Die Kinder können weder den Browserverlauf noch die Bilder löschen. Wenn sie im selben WLAN Knoten sind wie ich....
@arthurdent kann ich mittels Classroom die Bildschirme kontrollieren, auf bestimmte Apps beschränken oder auch Geräte sperren. Ich habe eine reichlich Menge an Screenshots die von "Spiele spielen" bis "Cybermobbing" gehen. Von KI Nutzung reden wir erst gar nicht. Ich würde mich weigern in einer Klasse zu unterrichten, in der Kinder unkontrolliert Videos machen können und ich oder ihre Mitschülerinnen absolut nichts tun könnten,, wenn dann Deepfake Pornos auftauchen #FediLZ #Fedieltern
@Giliell
Dann müssen vor dem Unterricht Bedinungen geschaffen werden, dass eben keine Pornos und Videos im Unterricht gesehen werden können. Aber auf dem Tablet rumschnüffeln wer was wann macht geht gar nicht
Auch SuS haben Persönlichkeitsrechte
In der analogen Welt wird ja auch nicht der Schulranzen gefilzt um Pornohefte zu finden
@2ndStar hätte da bestimmt eine Datenschutzkonforme Lösung
@arthurdent
@Meckerkopp @Giliell @2ndStar In der realen Welt. Also das da außerhalb der Schule braucht man dafür übrigens einen richterlichen Beschluss.
Allein aus eigenen Gutdünken zu entscheiden, Menschen pauschal auszuspionieren, ob es einen Anfangsverdacht gibt, oder nicht, zeugt von einem eher destruktiven Verhältnis zur „freiheitlich demokratischen Grundordnung“, auf die LuL eigentlich einen Eid geleistet haben sollten.
@arthurdent @Meckerkopp @2ndStar Und genau da haben wir das Problem. Und in der realen Welt gelten für Computer am Arbeitsplatz eben auch andere Regeln als zuhause. Und deshalb ist BYOD einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Hier wird Datenschutz zum Täterschutz. Und damit auch Digitalisierung verhindert.
@Giliell @Meckerkopp @2ndStar
Der Vergleich hinkt. Hier handelt es sich um selbst erworbene Geräte, also privates Eigentum UND Besitz. Bei geschäftlich zur Verfügung gestellten Arbeitsmitteln entscheidet allein der AG, was damit passiert. Anders ausgedrückt: Ich lasse Mitarbeiter*Innen keine privaten Arbeiten an unseren Maschinen ausführen. Haben sie selber welche ist es und muss es mir egal sein.
@arthurdent @Meckerkopp @2ndStar Eben, und genau deswegen sollten diese Dinger in Schulen nicht zulässig sein. Es gibt keine datenschutzrechtlich sichere Anwendung, sie öffen Cybermobbing und Deepfakes Tür und Tor und sind letztendlich auch nichts anderes als ein "Ich will nicht, dass mein Kind mit SOLCHEN Kindern in einer Klasse ist, will aber doch keine katholische Privatschule. Private Endgerät haben in der Schule nichts zu suchen.