Jemand so: "Nutzt den Brave-Browser. Er ist sehr gut."

Wenn in dir jetzt (oder bei vergleichbaren Aussagen zu anderen Themen) sofort der Erklärbär getriggert wird, der aufzählen will, welche Kritik es an Brave gibt, dann bist du vielleicht genau die Person, die wir für unsere AG Digitale Selbstverteidigung suchen.

Hier kannst du dein Sendungsbewusstsein ausleben und Dinge genau erklären. Im Team diskutieren wir unsere Empfehlungen und halten sie auf Stand.

Am 30.03.26 um 18 Uhr geben wir eine Einführung in die Arbeit der AG Digitale Selbstverteidigung. Komm vorbei und guck mal, ob das was für dich ist:

https://digitalcourage.de/termine/onboarding-ag-digitale-selbstverteidigung
(Anmeldung geht noch bis Sonntag Abend.)

PS: Wir suchen immer nach Kompromissen und auch einfach umsetzbaren Lösungen. Kann dir also passieren, dass wir trotzdem Brave eingeschränkt empfehlen. Das hängt davon ab, wie gut du argumentierst ;)

Onboarding AG Digitale Selbstverteidigung

Vorstellung der AG Digitale Selbstverteidigung:Wer wir sind, woran wir arbeiten und wie Sie mitwirken können.Die AG hält die Inhalte zur Digitalen

@digitalcourage

"Digitale Selbstverteidigung" beginnt mit gewissen Leitsätzen und Prinzipien.

Einer dieser Leitsätze muss sein: Jegliche relevante Software muss frei und offen sein.

Das ist ein unverhandelbarer Grundsatz, ohne den man alles weitere vergessen kann, weil es nur noch auf Glaube und Religion basiert.

Brave als proprietäre, geschlossene Software steht also gar nicht erst als Option für Kompromisse im Raum.

@nik @digitalcourage

Der Leitsatz "Jegliche relevante Software muss frei und offen sein." ist ein Beispiel für Glaube und Religion.

@MartinRost

"Glaube und Religion" sind irrational und absolut.

Absolut ist auch die Gewissheit, das nur ein offener Quelltext unabhängige Audits (auch ungefragte) ermöglicht und so durch Transparenz eine Vertrauensbasis schaffen kann. Das ist aber rational zugänglich.

Vertrauen in geheimen Quelltext (v.a. von Konzernen) ist irgendetwas zwischen naiv, leichtsinnig und verblendet.

Religiös, missionarisch und sektenhaft wird das Sendungsbewusstsein nur, wenn es Dritten vorschreibt, was schwarz oder weiß sein muss oder darf.
Das muss letztlich jeder für sich entscheiden. Am Besten nach einer umfassenden Information und Meinungsbildung. Und wenn jemand Chrome in der Default-Config verwenden MÖCHTE, dann soll er es bitte tun. Selbst wenn er eben keine Beratung wünscht.

Die Frage ist jetzt eben nur, was für einen souveränen Staat oder für eine Gesellschaft der sinnvollste Weg ist.

Und da bin ich voll bei @nik und @digitalcourage .