» Die Befragung zeigt einen Trend zur zunehmenden Adoption von #OpenSource-Software. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei Unternehmen in der #EU und im Vereinigten Königreich, wo 63% Prozent der Befragten angeben, quelloffene Software zu verwenden. […]
Als Grund für die zunehmende Migration zu quelloffener Software gaben die meisten Befragten Bedenken gegenüber Anbieterabhängigkeit an. Digitale Autonomie ist für europäische Organisationen zu einer strategischen Priorität geworden […]. Open Source biete einen klaren Weg zu dieser Unabhängigkeit. «

2026 Open Source Report: EU führt gegenüber USA in Open-Source-Adoption
63% Prozent der befragten europäischen Unternehmen verwenden Open-Source-Software. Das zeigt auf eine schnellere Open-Source-Adoption im Vergleich zu Nordamerika, befindet das DevOps-Unternehmen Perforce Software im 2026 Open Source Report. OpenLogic, ein Dienstleister des DevOps-Unternehmens Perforce, veröffentlichte am 24. März seine 2026 State of Open Source Report in Zusammenarbeit mit der Open Source Initiative (OSI) und der Eclipse Foundation. Die Befragung zeigt einen Trend zur zunehmenden Adoption von Open-Source-Software. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei Unternehmen in der EU und im Vereinigten Königreich, wo 63% Prozent der Befragten angeben, quelloffene Software zu verwenden. Im Vergleich dazu beobachtet die Studie 51% Open-Source-Adoption in den USA. Weltweit bedeutet das eine Zunahme von 68% gegenüber letztes Jahr. Als Grund für die zunehmende Migration zu quelloffener Software gaben die meisten Befragten Bedenken gegenüber Anbieterabhängigkeit an. „Digitale Autonomie ist für europäische Organisationen zu einer strategischen Priorität geworden und Teil einer umfassenderen Initiative zur Datensouveränität angesichts immer strengerer regulatorischer Anforderungen der EU“, sagt dazu Matthew Weier O’Phinney, Hauptautor des Reports. Open Source biete einen klaren Weg zu dieser Unabhängigkeit. Die Studie offenbart neben der positiven Tendenz auch, an welchen Fallstricken eine flächendeckende Migration zu Open Source noch scheitert: 60% der Befragten, die bei Unternehmen mit über 5000 Mitarbeitenden angestellt sind, verbringen mindestens 50% ihrer Zeit mit Wartung und Bug Fixes. Herausforderungen in Security, aber auch mangelnde Planung und Legacy-Software stehen noch dem vollen Potenzial von Open Source im Weg. Wie Deb Bryant von der Open Source Initiative betont, zeigen die Ergebnisse der Befragung, wie wichtig die Nachhaltigkeit von Open-Source-Projekten und das Aufrechterhalten von Entwicklercommunitys ist: „Die Software kann ihr Versprechen der digitalen Autonomie nur einlösen, wenn sie gut gewartet, finanziell gut ausgestattet und wirklich offen ist“. Den vollen Report können Sie von OpenLogic herunterladen.