Hey Essen, wo bleiben die Radwege?
Übergabe von 3209 Unterschriften für die Weiterverfolgung des #Radentscheid-es von 2020, den die Koalition aus CDU und SPD, unter Beifall von #noAfD kippen wollen. Mehr Platz für Autos, weniger Platz für Fahrräder und Fussgänger/innen? Nicht mit uns!
#rettetdenradentscheid #stadtessen #Verkehrswende #Fahrrad #radentscheidessen #Klima #Klimakrise
@derralle
Das war schon eine interessante Debatte dazu in der Ratssitzung. Sehr viel Ideologie von Seiten derer, die der anderen Seite eine ideologische Debatte vorwarfen.
Gern genommen: man müsse pragmatische Lösungen finden, sich an den Bedürfnissen *der Menschen* orientieren. Denn: *Die Menschen* fahren grundsätzlich Auto... und haben ebenso grundsätzlich kein Verständnis für *Luxusprojekte* wie Fahrradwege.
🙃🙃🙃🙃🙃
Mir fehlten eigentlich nur noch die
"harcht arbeitenden Menschen"...
In Paris geht moderne Verkehrspolitik.
In Kopenhagen geht moderne Verkehrspolitik.
Im Ruhrgebiet fahren und stehen Autos rum.
Dat war so, dat isso, dat musso.
@haferlasche ja, habe die Debatte online verfolgt. Bei allem Verständnis für knappe Kassen: was die ehemals großen Parteien verlernt haben, ist Politik zu gestalten und zu erklären. Nur dem social-media-getriggerten Mob (sorry) hinterherzulaufen, ist keine Politik.
@haferlasche wobei ich zugeben muss, dass mein ursprünglicher Post mangels eingehender Beschäftigung mit dem Thema auch etwas zu schwarz/weiß geraten ist. Vielleicht kann man sagen, dass CDU/SPD das Tempo beim Umbau zu einer menschenfreundlichen Stadt drosseln wollen, aber nicht komplett aufgeben. NoAfd und EBB (die Essener Variante der freien Wähler) sind deutlich radikaler. Die EBB hatte bei den Kommunalwahlen z.B. plakatiert "Stoppt den Fahrrad-Wahnsinn".
Trotzdem wurde der "Verlangsamungs"-Antrag der CDU/SPD auch mit den Stimmen von noafd, EBB und FDP angenommen. Grüne, Linke und Partei stimmten dagegen.