Ich hatte eine Woche lang Koffein-Pause eingelegt. Weil ein paar Leute Ergebnisse hören wollten, hier meine (unspektakulären) Resultate:

Seit Teenager-Zeit hatte ich immer viel Koffein getrunken, an etlichen Tagen durchaus 400mg oder mehr. Weil ich schon ewig kaum noch eine Wirkung gespürt hatte, jetzt eine Woche Pause.

Ich hatte keine Entzugserscheinungen, der Teil ist wahrscheinlich eher ungewöhnlich. Morgens hat ein bisschen der Kick gefehlt, das war alles.

Erster Kaffee nach einer Woche war ganz gut, aber auch nicht grandios. Leichter Dopamin-Schub spürbar, etwas wacher & besser drauf, etwas mehr Motivation. Aber alles subtil. Ich denke, eine Woche Pause war für krasse Effekte auch arg kurz.

Künftig belasse ich es wahrscheinlich bei 1-2 Kaffees in der ersten Tageshälfte.

PS: Genau genommen waren es nur 6 Tage ohne Koffein, wenn ich jetzt noch einmal genau nachrechne. Ich hatte mich während der Kaffeepause offenbar verzählt. Oder ich wollte einfach nur wieder Kaffee.
@islieb wie geht Leben, ohne Kaffee? 🤔

@islieb

Ein Freund von mir hat mir mal ne Koffeintabette (500mg) gegeben, weil ich in der Vorlesung sau muede war.
Dachte, genial.
Aber trotzdem haben sie sich nachher beschwert, weil ich geschnarcht habe.

@cmister26 Das war wahrscheinlich ne 200mg Koffeintablette, ich hab zumindest noch nie welche gesehen, die mehr enthalten. Aber 200mg sind ne Menge.

@islieb

Das war vor ueber 30 Jahren.
Da haben sie auch gerade Zigaretten mit mehr als 50 mg Nikotin (zB Gitanes Mais) unters Drogengesetz fallen lassen.

@cmister26 OK, was vor 30 Jahren auf dem Koffein-Markt los war, weiß ich natürlich nicht. Wahrscheinlich gabs damals auch noch legal Heroin beim Schlecker zu kaufen.

@islieb

Ne, die Magic-Mushrooms gabs damals noch nicht, bzw. die Wirkstoffe, die Du heute per App bestellen kannst.

Damals haben wir uns noch ganz normal mit Alk die Birne weggegeballert.

@islieb @cmister26 Wieso hat mir das niemand damals gesagt?
@islieb Ich verstehe trotzdem immer noch nicht, warum du das gemacht hast. Man hört doch auch nicht für ne Woche auf zu atmen, damit hinterher möglicherweise der Sauerstoff besser wirkt? Man kann nicht ohne leben, weder Sauerstoff noch Kaffee…

@die_sojo Naja, jeder Körper reagiert unterschiedlich und ich hab mich wirklich nicht groß anders gefühlt. Is Glück! Ansonsten (islieb Bro-Science start):

Ich denke, je regelmäßiger jemand Kaffee trinkt, desto unangenehmer wird es, plötzlich aufzuhören. Die Häufigkeit ist entscheidender als die Menge. Ist mit allen Sachen so, die ne kurze Wirkung haben.

Wer alle 3 Stunden ne Tasse trinkt (was ich nie gemacht hatte), hat eher Probleme, plötzlich aufzuhören, weil das Gehirn nie ne Pause hatte.

@islieb Das ist sogar sehr wahrscheinlich, du hast recht. Ich hab nie übermäßig Kaffee getrunken, aber täglich und auch mal abends (Espresso), dennoch hatte ich auch nie Entzugserscheinungen oder sowas in der Art. Glück. Aber ich hab es auch nie länger als ein, zwei Tage ohne ausprobiert ;)

@islieb @die_sojo Hallo islieb,
hast Du Mal entkoffeinierten Kaffee probiert? Kaffeegenuss ohne Koffein (wenigstens, wenn man guten Kaffee nimmt). Könnte das Experiment vereinfachen 😊.

(Trinke den seit Jahren, weil ich Koffein nicht mehr gut vertrage)

@islieb
Bei mir macht die Art des Kaffees den Unterschied, nicht die Menge oder Häufigkeit. Gefriergetrocknet: 10 Tassen pro Tag kein Problem.
Espresso aus einer gewerblich genutzten Topmaschine: max. 3 Tassen.
Filterkaffee: Herzrasen des Todes und freiwilliger Kaffeeverzicht für zwei Tage.

@die_sojo

@islieb

Du meinst 1 bis 2 Liter?

@islieb at 10, I am climbing up the curtains
@islieb beschreibt sehr gut meinen Tag. Als Kaffee nehme ich dann aber den italienischen Kaffee, hier gerne Espresso genannt!
@islieb Es fehlt das Bild, wie es mir dann im Bett ergeht ...