Okay, hier geht es los. Wenn wir eine kluge, vernünftige, sich selbst reflektierende Gesellschaft/Öffentlichkeit wären, würden wir die Krise mit der Straße von Hormuz zum Anlass nehmen, um daraus etwas für die nächsten Jahrzehte zu lernen. Denn dann wird das erst alle fünf, dann alle zwei, dann jedes Jahr und dann mehrmals im Jahr auftreten.

Wir müssen besser darüber informiert sein, wie Systeme, Versorgungs- und Lieferketten funktioneren, wie Kontingenz und doppelte Kontingenz sich ergeben..

wird. Wir sollten darauf schauen, warum immer noch über 75% unserer Energie aus fossilien Rohstoffen kommt und das Öl & Gas überall, wirklich überall, in unserer Warenwelt vorkommen. Wir sollten darauf schauen, wie eine Energieressource, für die wir eine Industrie über die letzten 150 Jahre aufgebaut haben, nicht in 20 Jahren elektrifiziert werden kann. Es ist unmöglich; einfach mal akzeptieren.

Wir sollten all das in den nächsten Wochen und Monaten, möglicherweise Jahren beobachten.

Also das würden wir machen, wenn wir eine kluge, vernünftige, sich selbst reflektierende Gesellschaft/Öffentlichkeit wären, aber mein 40jähriger Aufenthalt auf Erden konnte mich davon bisher nicht überzeugen.

Zumindest kann jeder Einzelne versuche, sich das anzuschauen, sich genauer über obige Themen informieren und kritisch darüber nachdenken. Je mehr das von uns machen werden, desto mehr sind es danach, die sich diesem menschheitsgeschichtlich historischen Problem aufgeklärt stellen werden.

@wackJackle Irgendwie lese ich da ein Geschmäckle: Wir können nicht ALLES innerhalb von 20 Jahren elektrifizieren.

Es wäre aber wünschenswert, so schnell wie möglich so viel wie möglich zu elektrifizieren, schon aus Gründen der Effizienz: Verbrennung von Stoffen (Gasturbinen/Mototen, Heizung) erreichen einen Wirkungsgrad von um 30%. Das ist ineffizient.

Die chemische Industrie verarbeitet Erdgas und Öl stofflich. Das ist erheblich effizienter & sehr viel aufwendiger zu sublimieren.
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@wackJackle "Wir können nicht ALLES innerhalb von 20 Jahren elektrifizieren."

Um nicht missverstanden auf einen Satz reduziert zu werden: Ich finde ganz wichtig, dass wir alle nicht in der Lage sind heute zu erkennen, was morgen möglich erscheint, oder unmöglich.

Beispiele: Ein Harald Lesch war extrem feindlich gegenüber BEV eAutos eingestellt und es hat sich gezeigt, dass es doch sehr gut geht.
Die vielen Hoffnungen auf Wasserstoff an vielen Stellen haben sich als falsch erwiesen.

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@wackJackle Als Konsequenz daraus sollten wir voran gehen und mit Nachdruck Lösungen entwickeln. Es gibt sehr vieles und auch Seitenerkenntnisse aus den Projekten.

Auch wirtschaftlich sind wir von diesen Innovationen sehr abhängig.

Es ändert sich ganz viel: Wer hätte vor 10 Jahren an das geglaubt, was heute alles greifbar und sinnvoll erscheint an regenerativer Energieversorgung!?

Erkenntnis kommt auch vom Machen und in vielen Bereichen wird viel zu wenig gemacht.

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@kassander Ja, wäre sofort dafür eine Firme öffentlichen Rechts aufzumachen, die von der KfW super günstige Kredite bekommt und deren einziges Ziel nicht ein riesiger Gewinn, sondern soviel Batterie Parks wie nur möglich aufzustellen.

Diese Anschubfinazierung brächte hoffentlich moderne Batterieproduktion nach Deutschland, wo sich privates Kapital austoben dürfte. Arbeitsmöglichkeiten für den Bau der Standorte, Leitungen, später Batteriep. und Instandhaltung. Günstigerer Strom für alle.