In den Zweigen
hängen noch Blätter vom letzten Jahr,
nur wenige.

Den Rest
trug der Wind
aus den Bäumen.

Er fährt durch das Geäst,
löst, was noch geblieben,
Blatt für Blatt,
bis die Äste frei sind.

Dann streift er mein Gesicht,
ohne Hand,
über Wangen und Stirn.

Ich schließe die Augen,
als hätte er sich
deine Hände geliehen,
als hätte er mich behalten.

Sein leises Spiel –
ich höre.

Spiel weiter, Wind.
Räume auf –
draußen
und in mir.

#gedicht