🔎 Spotlight: IPCC64, Bangkok, Thailand
Diese Woche treffen sich Delegierte der Mitgliedsstaaten des sogenannten „Weltklimarats“ (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) in Bangkok. Als Teil der deutschen Delegation ist auch ein UBA-Mitarbeitender vor Ort. Weitere Infos in den Kommentaren👇
💡 Was passiert vor Ort?
Bei dieser 64. Sitzung geht es vor allem um die IPCC-Regularien und andere organisatorische Fragen zum laufenden siebten (AR7) und dem zukünftigen achten Berichtszyklus (AR8, der vermutlich 2030 beginnt). Auch der aktuelle Zeitplan wird wieder kontrovers diskutiert.
Dieser Berichtszyklus umfasst:
🔎Sachstandsberichte aus den drei Arbeitsgruppen
📚 Synthesebericht
🏙️ Sonderbericht Klimawandel und Städte
⚗️ Methodikberichte
Die Berichte werden von über tausend Wissenschaftler*innen ehrenamtlich erarbeitet & basieren auf umfassender Auswertung der verfügbaren Fachliteratur.
Sie durchlaufen ein intensives Begutachtungsverfahren, an dem sich neben tausenden von Expert*innen weltweit auch die Regierungen beteiligen.
Die IPCC-Berichte sind eine zentrale wissenschaftliche Grundlage für internationale Klimaverhandlungen, insbesondere im Rahmen der Klimakonferenzen („COP“) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC).
Ein Erfolgsbeispiel der Arbeit des IPCC ist das Übereinkommen von Paris, denn der 5. IPCC-Sachstandsbericht lieferte die wissenschaftliche Grundlage für das 1,5-Grad-Ziel.