@Tussi13
Und wieder das i Wort.
Ich versuche es aufgrund der Herkunft, bzw. Verwendung in der Nazizeit zu vermeiden und habe den Künstler auch mehrfach darauf angesprochen, es nicht mehr zu nutzen.
@Tussi13
Und wieder das i Wort.
Ich versuche es aufgrund der Herkunft, bzw. Verwendung in der Nazizeit zu vermeiden und habe den Künstler auch mehrfach darauf angesprochen, es nicht mehr zu nutzen.
Scheinbar liebt er dieses verbrannte Wort.
Aber es ist und bleibt unsäglich sowohl aufgrund der medizinisch-diskriminierenden Vergangenheit bereits im 19. Jh, den entsetzlichen systematischen Verfolgungen, Misshandlungen und Ermordungen im Nationalsozialismus (Aktion T4) als auch aufgrund des üblen Ableismus, mit dem dieses Wort Menschen aufgrund von Behinderungen oder geringerer kognitiver Fähigkeiten abwertet.
Manche sind einfach lernresistent.
@kami_kadse @Tussi13
Doch, da steht, was ist denn mit Führerschein?
😁
da steht eine Annahme, mit einer impliziten Unterstellung, funktional ein Whataboutism.
nirgendwo keine Frage nicht formuliert
@kami_kadse @Tussi13 @sinchens_
😂
So ganz konsequent inkonsequent scheint diese Empörungsmeisterin wohl zu sein.
Plakative Anti-AfD-Parolen kann sie, in die Geschichte eintauchen und daraus etwas lernen: Fehlanzeige.
Dafür beherrscht sie es ganz toll, in Großbuchstaben »schreien«.
Ich klatsch dir mal ganz dolle Beifall weil du ein Begrifft nutzt der auch gerne in rechten Kreisen genutzt wird und auch für deine nicht vorhanden Ruflektion, das du sofort in den Gegenangriff übergegangen bist. Du verstehst es gut Kritik an einem Begriff als Angriff an deine Person zu verwechseln. Ganz großen Beifall und Applaus von mir an dich.
*eingefügtes Bild dient der Reflektion.
Raffe ich nicht. Du meinst, das Wort „Führerschein“ ist irgendwie vergleichbar mit einer ableistischen Formulierung, die auch in der NS-Zeit verwendet wurde? (Davon mal ab, dass das Wort darin nicht vorkommt: Denkst Du wirklich, das ist eine irgendwie sinnvolle Antwort auf eine berechtigte Kritik?)
Das Mindeste, was man von Menschen, die groß irgendeine Haltung gegen Nazis so vor sich hertragen, erwarten sollte, ist doch wohl, dass sie Nazisprache nicht reproduzieren.
@Tussi13 Hier geht es nicht um Volksmund weil im Volksmund sind noch ganz andere Begriffe, die ich hier noch nicht einmal schreiben würde.
Du bestehst auf dem falschen Gleis.
Hier ist die Erläuterung, warum speziell dieser Begriff zumindest bei progressiven Menschen nicht mehr Verwendung finden darf.
Das ist alles gar nicht so schwierig.
@Tussi13 ginge es nach dem "Volksmund" und wäre das die Messlatte.
Dann würden wir heute noch das N und Z- Wort nutzen.
Selbst meine betreuten, traumatisierten Kinder, die um die Wucht von Worten wissen, nutzen sie nicht mehr.
Wie gesagt, unter fortschrittlichen Menschen ist das unstrittig.
Das ist doch der Punkt. Wir sind Teil einer Gesellschaft und unterliegen den Prägungen dieser Gesellschaft. Es ist doch entscheidend, darauf aufmerksam gemacht zu werden, wenn man sich verhaut und damit die Möglichkeit bekommt, sein Verhalten zu ändern. Wenn man auf ableistische Sprache nicht hingewiesen werden will, dann müsste man sich theoretisch einen konservativen Umkreis suchen, weil es unwahrscheinlich ist zu erwarten, dass ein linker oder progressiver Umkreis nicht darauf aufmerksam macht. Ich war übrigens selbst jemand, der immer mal wieder Begriffe wie "doof" oder "Idiot" verwendet hat, oder Phrasen, die mit "nicht nachdenken" oder "nicht kapieren" verwandt waren. Das kann man ablegen.
@Tussi13 Schade, dass Du so reagierst. Gerade weil es Volksmund, konservativ etabliert etc ist, finde ich Hinweise immer wieder hilfreich.
Weil wir alle Kinder unserer Zeit sind und in Gewohnheiten feststecken, die wir von unserer Haltung her nicht reproduzierten und am Leben erhalten wollen, finde ich Hinweise wie die von @RitaWerner zum Beispiel hilfreich.
@Tussi13
Der sogenannte Volksmund ist nicht immer der beste Berater.
Ich arbeite mit Menschen, die im Faschismus als 'Idioten' ermordet wurden. Mit viel Glück hat mein Onkel überlebt.