Man könnte meinen, ProSiebenSat.1 wurde übernommen, um abgewickelt zu werden. Nur nennt man es nicht so, sondern spricht stattdessen von einer "progressiv-riskanten Strategie".

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"Manager Magazin": ProSiebenSat.1 streut TV-Inhalte künftig über externe Plattformen. | turi2

Streut breiter? Bei ProSiebenSat.1 setzt man künftig auf "eine so progressive wie riskante Strategie" zur Ausspielung von Inhalten, schreibt Henning Hinze im "Manager Magazin". Der Konzern werde diese gestückelt auf Plattformen wie Amazon Prime, Instagram, TikTok und YouTube platzieren, um mehr Menschen abseits des linearen TVs erreichen. Chief Content Officer Henrik Pabst sagt dem Magazin aufgrund der abnehmenden TV-Nutzung in Randzeiten: "Wir müssen mit unseren Inhalten auf alle Geräte und Plattformen, wo sich die Nutzer dann aufhalten". Dahinter, so Hinze, stehe der "in Unterföhring bisher bestenfalls halblaut ausgesprochene" Gedanke, dass weder das Fernsehen noch Joyn "langfristig zu retten sind". Der Konzern müssen zum Überleben lernen, "viel mehr Menschen als bisher durch Videoschnipsel, Shows, Lizenzrechte und Events zu erreichen". manager-magazin.de (€) (Foto: ProSiebenSat.1 Media SE)

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