Okay, hier geht es los. Wenn wir eine kluge, vernünftige, sich selbst reflektierende Gesellschaft/Öffentlichkeit wären, würden wir die Krise mit der Straße von Hormuz zum Anlass nehmen, um daraus etwas für die nächsten Jahrzehte zu lernen. Denn dann wird das erst alle fünf, dann alle zwei, dann jedes Jahr und dann mehrmals im Jahr auftreten.

Wir müssen besser darüber informiert sein, wie Systeme, Versorgungs- und Lieferketten funktioneren, wie Kontingenz und doppelte Kontingenz sich ergeben..

wird. Wir sollten darauf schauen, warum immer noch über 75% unserer Energie aus fossilien Rohstoffen kommt und das Öl & Gas überall, wirklich überall, in unserer Warenwelt vorkommen. Wir sollten darauf schauen, wie eine Energieressource, für die wir eine Industrie über die letzten 150 Jahre aufgebaut haben, nicht in 20 Jahren elektrifiziert werden kann. Es ist unmöglich; einfach mal akzeptieren.

Wir sollten all das in den nächsten Wochen und Monaten, möglicherweise Jahren beobachten.

Also das würden wir machen, wenn wir eine kluge, vernünftige, sich selbst reflektierende Gesellschaft/Öffentlichkeit wären, aber mein 40jähriger Aufenthalt auf Erden konnte mich davon bisher nicht überzeugen.

Zumindest kann jeder Einzelne versuche, sich das anzuschauen, sich genauer über obige Themen informieren und kritisch darüber nachdenken. Je mehr das von uns machen werden, desto mehr sind es danach, die sich diesem menschheitsgeschichtlich historischen Problem aufgeklärt stellen werden.

@wackJackle

ja. "wir" als eine Gesamtgesellschaft existiert nicht, oder nicht mehr. die Partikularinteressen sind zu Zeit so stark, dass sie sehenden Auges bereit sind grosse Teile der Gesellschaft zu opfern. nicht ~aktiv~ sondern rein kollateral

@kami_kadse Im Thread ist ein Video von Nate Hagens verlinkt, der das Thema anspricht, und Wege aufzeigt, was man als Individuum, mit seiner Nahfamilie aus Bekannten, Familie und Arbeitskollegen möglicherweise schon mal anders machen kann, welche Wege eingeschlagen werden können. Ich hab es mir eben angehört und fand das alles sehr sinnvoll als einen ersten Ansatz, den er weiter vertiefen möchte.

@wackJackle

hab ich mir gebookmarkt, ich stimme auf jeden Fall dem generellen Ansatz zu, dass bewusste Aufklärung "im kleinen" nicht schadet