Um die Devisen für Benzin und Diesel zu sparen, hat Äthiopien Verbrenner-Autos verboten. Der Umstieg auf E-Autos läuft aber schleppend, weil sich ohnehin nur wenige Menschen ein Auto leisten können. Es gibt zwar viel Strom aus Wasserkraft, aber die Stromnetze sind nicht ausgebaut: https://taz.de/!6158003/
Verbrenner-Aus in Äthiopien: Strom statt Sprit

In Äthiopien ist der Import von Verbrennern seit 2024 verboten. Das Potenzial ist riesig dank günstigem Strom aus Wasserkraft. Doch es gibt Hürden.

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@lalonsander Und Deutschland, das den Umstieg viel leichter schaffen könnte, stützt lieber eine ewiggestrige heimische Autoindustrie, indem sie ihn bewusst verschleppt.
@lalonsander Also wenn das kein Zeichen ist. Falls unsere Automobilindustrie meint, weiter nach Afrika und in ärmere Teile der Welt zu exportieren, stehen die Zeichen für diese Strategie düster aus.
@lalonsander ersetze Äthiopien durch Deutschland und Wasserkraft durch Windkraft;
zack, funktioniert immer noch der Tröt.
@h_offen Außer, dass es in Deutschland noch kein Verbrennerverbot gibt
@lalonsander wir nennen's eben anders. Wer in seiner Flotte zukünftig Verbrenner haben möchte, muss das in der Flotte kompensieren. Kenne noch kein Auto, das auf Kohlenstoffdioxid fährt. Aber ja, Deutschland ist ein #Abwicklungsland.
@h_offen @lalonsander gerade das Gejammer scheint überall gleich zu funktionieren.
Denkt man an das instabile Stromnetz, begreift man die Batterien der Fahrzeuge nicht als Chance. Verweist Volkswagen auf die lückenhafte _öffentliche_ Ladeinfrastruktur, zeigen sie, dass sie ihre Kunden immer noch nicht verstanden haben.
Wie im Artikel an einem Beispiel erwähnt, haben frühe Kunden praktisch immer eine Wallbox, die 99 Prozent ihrer Ladevorgänge abdeckt. Das Konzept Tankstelle hinter sich zu lassen, fällt der Industrie sichtlich schwer!
@lalonsander Spannender Artikel
"Während BYD Marktanteile gewinnt, sind deutsche Autobauer desinteressiert an Äthiopien."