Ohne staatliche Risikoübernahme stehe ein AKW-Neubau für die Axpo «aufgrund untragbarer finanzieller Risiken» aktuell nicht im Vordergrund. Heisst: Wollen Bundesrat, Parlament und die Stimmbevölkerung ein Comeback der Kernkraft, müssen sie die Kosten selber tragen. Der Konzern sieht sich primär in der Rolle einer Betreiberin, während die finanzielle Verantwortung beim Bund liegen müsste.

https://www.tagesanzeiger.ch/axpo-schweiz-braucht-zwei-neue-akw-oder-windkraft-offensive-952886594877

Axpo: Schweiz braucht zwei neue AKW oder Windkraft-Offensive

Nach Bundes- und Ständerat hält nun auch der Energiekonzern Axpo den Bau neuer AKW für eine Lösung, damit der Schweiz der Strom nicht ausgeht. Allerdings geknüpft an eine klare Bedingung.

Tamedia AG

@buercher
Die Konzerne sehen sich also primär in der Rolle der Profiteure.

Wieso neue AKWs sowieso als Lösung für unsere aktuellen Probleme sowieso illusorisch sind, hat @VQuaschning vor ein paar Tagen in einem 6-Minuten-Interview grossartig zusammengefasst.

(Ja, die CH hat noch (Pump-)Speicherwerke zum Ausgleich. Aber die sind aktuell auch beschränkt. Und bewährt, den Nachbarn ihren Strom zeitversetzt zurückzuverkaufen.)

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/experte-atomenergie-eu-100.html

Experte Quaschning über die Kehrtwende der EU bei der Atomenergie

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat die Abkehr von der Atomenergie als Fehler bezeichnet. Experte Quaschning sieht das anders: "Wir können in Deutschland eigentlich gar keine Kernkraftwerke mehr sinnvoll ins Netz integrieren."

tagesschau.de