Dominik Krause verspricht für die Landeshauptstadt #München eine neue Verwaltungskultur und zumindest für meinen Bereich kann ich das nur begrüßen.
Ich hatte für die KVÜ (Verkehrsüberwachung) allerdings bereits gewisse Hoffnungen, nachdem das KVR "grün" wurde. Diese wurden, aus welchen Gründen auch immer, nicht erfüllt.

Mal sehen ob jetzt tatsächlich ein Kulturwandel kommt, nachdem ich bisher oft hörte: "Das Rathaus will das nicht..."

@Zettelhexer Durch den Autofetisch und die arrogante Art Dieter Reiters haben vermutlich viele untergeordnete Behörden im vorauseilendem Gehorsam weiterhin autofreundlich agiert. Zumindest beim MOR erkenne ich starke Anzeichen dafür. Ich bin gespannt, inwiefern die SPD jetzt mal geerdet wird und nicht alles erbost ablehnt was die Bequemlichkeit der Autofahrer einschränkt.
@Zettelhexer Die ganze Posse um Tempo 30 auf der Landshuter Allee hätte es vermutlich nicht gegeben, wenn die in der Koalitionsvereinbarung versprochene Verkehrswende auch nur zur Hälfte umgesetzt worden und der MIV entsprechend zurückgegangen wäre. Das hätte bestimmt auch Auswirkungen auf den Mittleren Ring und die dortige Luftqualität gehabt. Auch das generelle Tempo 30 in der Stadt, wie es die Grünen mal als Verkehrsversuch machen wollten, hätte ein Erfolg werden können.
@Zettelhexer Der Gehwegparker-Unsinn war einfach unwürdig, ebenso das Gefasel um angebliche Luxus-Radwege. Und auf einer Bürgersprechstunde in Hadern hat Reiter klargemacht, dass er Radverkehr für eher unwichtig hält bezüglich Verkehrswende. Ausgerechnet am Stadtrand, wo die ÖPNV-Versorgung relativ schlecht und Radverkehr für die Verkehrswende daher besonders wichtig ist. Reiter war schon länger erkennbar abgehoben.
@Zettelhexer Ich hoffe, die SPD deutet die vielen Anzeichen der letzten Zeit (Weggang von Nikolaus Gradl, Wechsel von Volt zur Grünen-Fraktion), dass ihr aktueller Weg in eine rückwärtsgewandte Nische führt, und konstruktiver Weiterentwicklung der Stadt eher hinderlich ist.

@neuimneuland

Der war gut! 😂
Wo in Deutschland hat die SPD in den letzten 20 Jahren eingesehen, dass sie Mist gebaut hat und sich ändern muss?

@Zettelhexer

@neuimneuland @Zettelhexer na, auch wenn man einen grünen Verkehrssenator wie hier in Hamburg hat, erntet man ein "Parkplatzmoratorium" was quasi dafür sorgt, das er nichts effektives an der Bestandsinfrastruktur umsetzen kann.

@DerSchulze @neuimneuland

Deshalb meine leise Hoffnung. Ein Oberbürgermeister hat doch andere Gestaltungsspielräume. OB Reiter und die, die ihm loyal waren, haben immer die Macht gehabt zu bremsen.

@DerSchulze @Zettelhexer In München krankte in der Vergangenheit auch viel daran, dass der autofreundliche Oberbürgermeister viel am Mobilitätsreferat vorbei entschieden hat, z.B. wichtige Dinge die ÖPNV und Straßenverkehr betreffen, und so die Verkehrswende eigenhändig ausgebremst hat.

Das wird jetzt hoffentlich besser.

@Zettelhexer An dieser Stelle gilt natürlich auch das, was @notjustbikes zu Wahlen sagt: https://social.notjustbikes.com/@notjustbikes/115508206311967064
Nach meinen ersten Erfahrungen mit Stadtrat und Verwaltung gibt es da viele Gründe für, Beharrungskräfte einzelner, Dienst nach Vorschrift anderer, die Vorschriften selber. Es gibt einfach sehr viele Möglichkeiten, Gründe zu finden um nichts zu verbessern.
Ich wünsche ihm einfach viel Erfolg, dass er eben doch manche Verbesserung durchsetzen kann.
@mohs, das ist ein valider Punkt. Man ändert Verwaltungskultur nicht einfach, in dem man die Führung austauscht. Eine neue Leitung kann der erste Schritt in einen kulturellen Änderungsprozess sein: die Führungsebenen drunter müssen die neuen Ziele angehen, bei den am stärksten Beharrenden müssen personelle Änderungen her, Personal, das umsetzt, muss die neuen Arbeitsweisen verstehen und akzeptieren. Bis das auf der Straße ankommt vergehen Jahre.
@Zettelhexer
@Zettelhexer Red' ma wida wen a amoi a bor Wocha drinna is. Den wern's scho glei kaffa woyn di "Bosse Mit Wumms" und wer ko do scho "Na!" song...
@Zettelhexer Im Zweifel ist der OB der oberste Dienstvorgesetzte, oder?