Verfahren: Republik versus Amazon 2:0 đ đ„ đż đ
Da sich auch die Bundesangestellten immer mehr fragen, warum Amazon sich so sehr gegen Transparenz und gegen die Veröffentlichung der RahmenvertrĂ€ge wehrt...und das auch dazu fĂŒhrt, dass geplante ZuschlĂ€ge wieder zurĂŒckgezogen werden, hat der IT-Konzern von Jeff Bezos seinen Widerstand endlich aufgegeben.
Und will sich auf die "konstruktive Zusammenarbeit" mit der Bundesverwaltung konzentrieren đ
Der Rahmenvertrag werden wir in KĂŒrze erhalten, publizieren und die Bundeskanzlei darf ihn dann auch veröffentlichen.
Warum das wichtig ist: Die BundesĂ€mter arbeiten «nur» mit Microsoft und Amazon zusammenÂarbeiten (nicht mit Oracle, IBM und Alibaba). So laufen zurzeit Zoll-Apps auf der Cloud von Amazon und das OrganspendeÂregister auf der Microsoft-Cloud. Und sie werden noch eine Weile dort bleiben.
Der Grund: Die vom BundesÂamt fĂŒr Informatik und TeleÂkommunikation geplante grosse Swiss Government Cloud SGC ist noch nirgends; es gab noch nicht einmal eine Ausschreibung dafĂŒr. Damit Anwendungen wie die Zoll-Apps nicht plötzlich abgeschaltet werden, hat die BundesÂkanzlei die RahmenÂvertrĂ€ge mit den amerikanischen und chinesischen Konzernen nochmals um fĂŒnf Jahre verlĂ€ngert.
Umso wichtiger ist es fĂŒr die Ăffentlichkeit und die Schweizer Bevölkerung, zu erfahren, was genau in den RahmenÂvertrĂ€gen zwischen Bund und Big-Tech-Konzernen steht.
In meinem nÀchsten Artikel werde ich diese VertrÀge gemeinsam mit unbefangenen IT Beschaffungsjurist:innen nun im Detail studieren.
Alle Details hier: https://www.republik.ch/2026/03/23/amazon-gibt-auf
Fazit: Die Republik reĂŒssierte in diesem Kampf fĂŒr Transparenz.
Das ist eine gute Nachricht fĂŒr den Schweizer RechtsÂstaat und die Demokratie.
Einziger Wermutstropfen: Das ganze Theater von Big Tech rund um die Veröffentlichung von VertrĂ€gen kostete die SteuerÂzahler eine ViertelÂmillion Franken.
