In Baden-Württemberg veranstaltet die SPD jetzt wieder ihre seit 20 Jahren bewährten Regionalkonferenzen,
um den letzten verbliebenen aktiven Mitgliedern ein wenig Beteiligung vorzugaukeln.
Wir haben bereits jetzt das Problem, dass man einen sehr stabilenfinanziellen Hintergrund braucht, um es sich leisten zu können, in die Politik zu gehen. Die Stabilität anzugreifen, die man erhält, wenn man dort angekommen ist, würde m.E. diesen Effekt noch verstärken.
Lieber früher Stabilität ermöglichen, dafür die ausgezahlten Beträge für Spitzenpolitiker senken und Nebentätigkeiten sowie Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft erschweren/verhindern
Dass Entscheidungsträger nach ihrer Amtszeit abgesichert sind, ist wichtig um Korruption zu verhindern.
Dass sie dabei ihre Renten selber festlegen, ist ein Problem. Das gilt aber auch für alle anderen Lösungsvorschläge.
Probleme entstehen nicht, weil Kevin Künert 900€ Rente bekommt.
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Probleme entstehen, wenn Politiker*innen Entscheidungen treffen, während sie in Aufsichtsräten sitzen oder nach ihrer Amtszeit als "Berater" von Großkonzernen eingestellt werden können, in deren Interesse sie vorher regiert haben. Dadurch verkommt nämlich die Spitzenpolitik zu einem Sprungbrett in gut bezahlte Wirtschaftspositionen, gegen die die Einnahmen von echten Berufspolitikern ein Witz sind.
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Dir ist schon bewusst, dass Korruption weder binär, noch monokausal ist, oder?
(edit: Tippfehler)
Test
Jetzt lasst sie das Wahlergebnis doch erstmal genau und kritisch analysiehihiiihiiii...
Inzwischen ist es mir als ex-SPD- Wähler egal geworden, ob die SPD das versteht. Ich werde ihr so viele Tränen nachweisen, wie der FDP: Keine.