RE: https://mastodon.social/@rpolenz/116266281885553358

Einerseits könnte mir @rpolenz fast leid tun ob der geballten Wut auf die Union, die er in den verschiedenen Teil-Threads hier drunter (auch von mir) bekommt.

Andererseits: Nee, wer _diese_ Union verteidigt, muss da durch.

@HeptaSean Ohne diese Union würde die AfD regieren

@rpolenz Das ist eine steile These, die einer deutlichen Mehrheit der Unions-Wähler*innen unterstellt, dass sie bei Abwesenheit der Union lieber Rechtsextreme als demokratische Alternativen wählen würden.

Außerdem und unabhängig davon, ist der Punkt ja gerade, dass es kaum noch einen Unterschied macht, so sehr wie die widerwärtige Regierung Merz bereits AfD-Politik umsetzt.

@HeptaSean @rpolenz

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-10/cdu-csu-afd-kooperation-umfrage-union-waehler-ablehnung

"Für 49 Prozent wäre eine Kooperation mit der AfD demnach allerdings egal, sie würden weiter die Union wählen."

Brandmauer: Union könnte laut Umfrage bei AfD-Kooperation viele Wähler verlieren

Ein Großteil der Unionswähler hält die AfD für rechtsextrem, eine Zusammenarbeit wollen viele laut einer Umfrage nicht. Demnach könnte sich die Wählerschaft halbieren.

DIE ZEIT

@truls46 Das ist aber schon noch eine andere Frage als diejenige, ob sie, wenn es die Union nicht gäbe, die AfD selbst wählen würden.

Ist aber auch schon erschreckend genug, insbesondere, weil es mathematisch zwingend eine Schnittmenge gibt, die sowohl die AfD für rechtsextrem hält als auch weiter Union wählen würde, wenn sie zusammen arbeiten, ergo Zusammenarbeit mit Rechtsextremen gar nicht so schlimm findet. @rpolenz

@HeptaSean @truls46 @rpolenz Die Frage ist: wie groß ist diese Schnittmenge? Das Problem Rechtsextremismus gab es auch nach 1945 mehr oder weniger latent die ganze Zeit, aber nie so schamlos offen, laut und offensiv wie heute, und selten so zahlenmäßig relevant wie zur Zeit. Massive #Desinformation auf amerikanischen, russischen und chinesischen Mainstream-sozialen Medien ist m.E. ein wichtiger Faktor hierfür.#Beeinflussbarkeit
@HeptaSean Es zeigt aber, dass ein großer Teil der Unionswähler weniger Probleme mit Faschisten haben, als mit demokratischen Parteien. Und das ist meiner Meinung nach ein direktes Resultat des rechtspopulistischen Tons den Merz, Söder und die anderen in der Parteispitze anschlagen.