Viele merken gerade, dass wir #Erdgas nicht nur für schnöde Mobilität, Wärme oder Elektrizität verbrennen, sondern #Gas auch buchstäblich essen. Ohne Stickstoffdünger geht in der Welternährung nix mehr. Diese Abhängigkeit killt kurzfristig mit Hunger, mittelfristig mit der #Klimakatastrophe.

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Die Hälfte der globalen Getreideproduktion hängt an Stickstoff. Überdüngte Böden und Klima- wie Umweltschäden sind der Preis dafür. Ernährungsumstellungen, eine massive Reform der industriellen Landwirtschaft mit dem Einsatz von neuen Anbaumethoden sind möglich und alternativlos.

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@DerKlimablog
Das ist halt so eine Sache...
Es gab eine lange Zeit VOR dem Stickstoffdünger.
Und die war geprägt von regelmäßigen Hungersnöten... auch in unseren Landen.

Klar bedarf die Landwirtschaft einer massiven Veränderung.
Aber nicht nur die.
Aber der Einsatz von Stickstoffdünger hat halt noch Lachgas als massiv wirksames Klimagas auch zur Folge...

Und wenn ich meine Erkenntnisse der letzten Jahre zu diesem Thema kurz überschlage, fällt mir nur folgendes ein:
Wir können uns aussuchen, wie wir einen guten Teil der Menschen wieder loswerden...
Wir können uns aber nicht aussuchen, ob wir einen guten Teil der Menschen wieder loswerden... es wird entweder auf die eine oder die andere Art geschehen... es ist unvermeidbar. (Und da hab ich die Überflüssigmachung von Arbeitskräften durch KI noch gar nicht mit einberechnet).

@DerKlimablog Bei uns in der Gegend experimentieren einige mit dem gemeinsamen Anbau von Leguminosen und Getreide, letztes Jahr habe ich zB ein großes Feld Mischkultur aus Linsen und Hafer gesehen.
Durch die Knöllchenbakterien der Leguminosen kann ein Großteil des Düngers gespart werden, die Ernte verläuft normal, danach werden Getreide und Linsen durch ein Sieb getrennt.
Es braucht eben noch mehr alternative Anbaumethoden, aber es gibt schon gute Ideen.

@Flops @DerKlimablog
Ja das sind auch äußerst gute Möglichkeiten.
Ich kenne auch Leguminosen und Mais gemeinsam. Das kann auf 2x gedroschen werden. Zuerst oben den Mais abmähen und dreschen, dann bodennah den Mähdrescher einstellen und die Leguminosen mähen und dreschen.

Die Frage ist nur, ob das auch so massentauglich ist. Und ob das Saatgut dann wirklich gut getrennt werden kann.

Ich glaub, da ist noch SEHR viel Forschungsarbeit notwendig.