@kathrinpassig Ich habe da meine eigene Meinung. Jemand der nur kritisiert selber nicht gesellschaftlich aktiv ist in Vereinen, Politik, Sozialverbänden bekommt nur seine Sichtweise mit. Aktiv zu sein mit nur "Seinesgleichen" lebt dann in einer Blase und führt zur Arroganz anderen gegenüber. Demokratie ist aber eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Sichtweisen. Das Ergebniss dann ist eher demokratisch. Dabei müssen halt Kompromisse eingegangen, welche wichtig sind. Nur so kann man die Mitte mitnehmen und Extreme bleiben am Rande.
Man sollte Bedenken, das unterschiedliche Lebensrealitäten zu unterschiedlichen Meinungen kommen.
Darum würde ich immer sagen, komm vorbei. Wenn's passt ok, wenn nicht auch gut. Reden gehört einfach dazu, gerade mit Fremden.
@Baumfalke Nein.
Gerade in dem Bereich, wo eins was bewegen will gibt es sehr viele Jobs, in denen gar nicht geredet wird, die im Hintergrund ablaufen und für die oft Leute fehlen.
Klassische Fleissarbeiten, wie Plakate kleben, Flyer verteilen, Schnittchen schmieren, Ordnershirts bügeln...
Und oft sitzen da nur wenige, weil das der Kram ist, auf den die Redner eben wenig Lust haben.
@Baumfalke
Wenn ich Dinge bewegen will, brauche ich kein Gemeinschaftgefühl und Reden halte ich zu 80% für Zeit- und Atemluftverschwendung.
Es gibt viel "Kleines", was ich im privaten Dunstkreis tun kann, warum soll ich meine Energie ("Löffel") darauf verschwenden, jemandem nachzulaufen?
Ein Gespräch mit Unbekannten kostet mich mehr als würde ich mir einfach nen Sack schnappen und ganz alleine im Viertel Müll einsammeln.
@Baumfalke @Nephele @kathrinpassig
Es gibt eben viele nichtsoziale, unkommunikative Menschen, oder einfach Introvertierte, die sich auch gerne einbringen würden.
Mit einer allgemeinen Einladung, dass eins sich immer über neue Leute freut, holt eins die nicht ab.
Mit dem Aufruf, wer an Tag x nen Straßenzug zum Flyerverteilen übernehmen würde oder jeden Sonntag für das Seniorenkränzchen die Servietten faltet schon eher.
Emailaddi für Vorabinfos dazu: nearly perfect...
@Baumfalke @zynmaster @kathrinpassig es fehlt aber diesen Introvertierten auch einfach an niedrigschwelligen Einstiegen. Wenn ich immer erst in ne total stressige soziale Situation muss, um mitzumachen, hält das solche Leute ab. Allein schon ein "wenn du dich beteiligen willst, ob vor oder hinter den Kulissen, komm vorbei oder melde dich unter [Mail/Messenger]" setzt diese Schwelle stark herab.
Edit: Gut wäre auch n Newsletter für Interessierte zu Aktionen, wo bestimmte Rollen zu vergeben sind.