Ok, war‘n Versuch. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich nicht ins Kino gehen kann, ohne zu crashen.
Aber #ProjectHailMary ist wirklich sehr gut. Ich sage 9/10. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Leute, die den (ganz ausgezeichneten) Roman nicht gelesen haben, immer verstehen, was gerade passiert und warum, aber vielleicht ist das auch nur mein Postcovid-Brain.
Eigentlich ein Feel-Good-Movie. Sowas ist selten in der Science Fiction. Eigentlich fällt mir gerade überhaupt keiner ein. (Spaceballs zählt nicht, das ist ja direkt Comedy).
@ennopark danke, schaue ich mir an. Das Buch war unterhaltsam aber teilweise recht flach - vielleicht aber auch nur weil ich vorher die Trilogie zum 3 Body Problem gelesen hatte und _das_ war crazy am Ende..
@jzakotnik Interessant, ich fand 3 Body Problem flach und Project Hail Mary tief. Aber aus dem gleichen Grund, warum ich Science Fiction insgesamt nicht mehr mag: Sie funktioniert meist nicht auf literarischer Ebene und interessiert sich nur oberflächlich für die Psychologie ihrer Protagonisten. Klar, sie will ja auch Technologie und Gesellschaft erzählen, aber das reizt mich nicht mehr so. Project Hail Mary lebt von der Dynamik der Paarbeziehung, die in Buch und Film wundervoll gezeichnet ist.
@ennopark Witzig, bei mir umgekehrt.. die ganzen Dimensionsthemen im 3. Band waren schon ein wenig crazier als ein spinnenartiges Steinwesen im Astronaut (echt jetzt..). Aber unterhaltsam war's trotzdem.
@jzakotnik Ich merke das einfach an meiner Literatur- und Filmrezeption, dass ich über längere Zeit einen Shift hatte, welche Themen mich packen. Begeistert haben mich in letzter Zeit Serien wie Olive Kitteridge (schon älter) oder The Pitt, kalt gelassen hingegen Andor oder Alien Earth. Das wäre vor 10-20 Jahren eher umgekehrt gewesen.