Die FAZ schreibt zum Fall der Brandmauer in Brüssel konservativen Fraktionschef Manfred Weber: "Es schützt die Konservativen davor, sich von linken Parteien erpressen zu lassen."

Den Green Deal, den Weber derzeit mit AfD & Co absägt, hat seine Parteikollegin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen.

Die FAZ empfiehlt, man solle von Weber lernen, denn eine Beteiligung der rechtsradikalen oder rechtspopulistischen Fraktionen "verführt die Rechtsparteien dazu, sich mehr an das bestehende System anzupassen" (sie wollen es, Zitat Höcke, "zerstören").

Gleichzeitig suggieriert der Artikel, dass es eine "linke" Mehrheit im EU-Parlament gibt. Sozialdemokraten und Liberale, mit denen Weber ohne Probleme Mehrheiten finden könnte, sind alles andere als "links".

Weber selbst ist nur über Jahre derart nach rechts gerutscht, dass S&D & Renew aussteigen.

Manfred Weber und die AfD: Berlin sollte von ihm lernen

Der Europapolitiker Manfred Weber wird in Deutschland für seinen Umgang mit den Rechtsaußenparteien kritisiert. Das ist scheinheilig und kurzsichtig.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
PS: Ganz nebenbei das am 21. März zu veröffentlichen, dem Tag als Reichspräsident Hindenburg Hitler vor der Garnisonkirche in Potsdam die Hand schüttelt und so das Ende der Weimarer Republik besiegelt, hat natürlich noch einmal einen gewissen Beigeschmack.
@peterjelinek Die Konservativen begraben sich gerade (wieder mal) selbst. Dieser Verrat der Demokratie ist unverzeihlich.
@peterjelinek „Nie war Deutschland so einig: Ausländer raus! Natürlich brüllen das nicht alle wie die Skinheads in dieser primitiven Form. Jeder auf seine Art. In der FAZ klingt das so: Der Bogen ist überspannt, wenn in unserer Mitte immer mehr Menschen leben, die wir nicht verstehen und die mit uns nicht wirklich zusammenleben wollen oder können. So klingt das, wenn Skinheads studiert haben.“
(Volker Pispers - bereits vor ewigen Zeiten)
@peterjelinek Mit jedem Tag finde ich die FAZ widerlicher.