Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

#Jugendschutz #Altersverifikation #Klarnamenpflicht #DigitaleSelbstbestimmung

/kuk

@kuketzblog Es würde aber auch bedeuten „Liebe Eltern, übernehmt Verantwortung!“.
@bsm @kuketzblog Tun sie ja eben nicht! Wenn die Eltern Verantwortung übernehmen würden, dann gäbe es gar kein Problem. Internet ab 18 und für u18 nur gefiltertes Internet, falls überhaupt. Unter Aufsicht der Eltern oder in der Schule könnte man natürlich Internet gewähren. Dann muss insbesondere in den Schulen aber die Aufsicht besser klappen oder auch nur gefiltertes Internet.

@oliver
Was ist denn gefiltertes Internet?
Frag für ne Freundin.

@kuketzblog @bsm

@PhoebeEule @kuketzblog @bsm Mit gefiltertem Internet meine ich irgendeinen Filter, der ein kindgerechtes Internet ermöglicht. Vielleicht bieten die Provider so etwas an oder ein Drittanbieter? Wie man das praktisch bewerkstelligt, ist mir persönlich relativ egal. Wenn das nicht geht, muss man Kinder und Jugendliche halt vom Internet fern halten. Ich sehe aber nicht ein, dass ich mich mit über 50 Jahren noch altersverizieren soll. Und gerade deshalb nicht, weil "Wo ist Klaus?" schon ganze zwei Jahrzehnte alt ist.