Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

#Jugendschutz #Altersverifikation #Klarnamenpflicht #DigitaleSelbstbestimmung

/kuk

Viele fragen jetzt: »Was denn stattdessen?« Na ja: Plattformen endlich in die Verantwortung nehmen. Dark Patterns verbieten, bestehende Gesetze durchsetzen, Verstöße sanktionieren. Aber ein Social-Media-Verbot für Jugendliche ist für die Politik natürlich bequemer, als Regeln, die es längst gibt, konsequent anzuwenden.

#Jugendschutz #Digitalpolitik #Plattformregulierung

/kuk

@kuketzblog
Ein Medienpädagoge beschrieb seine Erfahrung in einem Radiostück: wenn ich eine halbe Stunde oder länger mit der Klasse über TikTok gesprochen hatte, haben die Lehrer am meisten gelernt.
Plattformen regulieren! Nicht Kinder.
@kuketzblog ich finde gar nicht das Kinder und Nugendliche das Problem auf Social Media sind, sondern die Erwachsenen die Stimmung machen und sich von Stimmung anstecken lassen und dann auch Stimmung machen. Kinder und Jugendliche haben nur sehr selten eine extreme politische Meinung und können das Weltgeschehen sicher nicht so beeinflussen wie Erwachsene es tun mit ihrer persönlichen Agenda die sie nicht selten extrem machen und kund tun.
@minternational @kuketzblog nicht zu vergessen die Werbebranche.