Pflanzenschutzmittel ist nur für Forstbetriebe, Landwirtschaft und Gärtnereien erlaubt. Eisenbahnen dürfen das erst mal nicht! Pflanzenschutzmittel sind Gift, Anwendung ist Gesundheitsschädlich und bei nicht erlaubter Anwendung kann es eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat sein.

Flächen von Interesse:
- unbefestigte Flächen im Umfeld der Gleisanlagen
- Befestigte Flächen wie Bahnsteige, Gehwege udn Parkplätze
- Bereiche von Gleisanlagen
- Sonderfälle

Notwendigkeit von (...)

Maßnahmen hängen von den Flächeneigenschaften, Nutzungsanforderungen und der Biologie der Pflanzen ab.

Unbefestigte Flächen: grundsätzliche Toleranz von Bewuchs, teilweise erwünscht weil positive Aspekte wie Erosionsschutz oder Biotop. Bahndämme sind sehr artenreiche Biotope!
Ausnahmen nur bei Betriebssicherheit und Gefährdung dritter.

Befestigte Flächen: hier Gefährdung durch Wurzelsprengungen etc. Regelmäßige Vegetationskontrolle nötig, frühzeitiges Eingreifen notwendig um große (...)

Maßnahmen zu vermeiden.

Gleisanlagen inkl Randwege: Vegetation kann Schäden an elektrischen Systemen verursachen, Inspektion verhindern, EInfluss auf Bremsweg und Zugkraft, Sichbeeinflussung, erhöhte Brandgefahren, Stolperfallen. Langfristig Reduktion der Drainagewirkung und Erhöhung der Feuchtigkeit, damit erhöhte Korrosion.

Sonderfälle: Gesundheitsgefährdende Pflanzen wie der Riesen-Bärenklau (führt zu verbrennungsartigen Verletzungen), Beifußblättirges Traubenkraut/Ambrosia (extrem (...)

starker Allergie-Auslöser, im schlimmsten Fall Asthma, mit Pollensaison Juli bis Oktober).

Bekämpfung: baulich, biologisch, mechanisch, chemisch und thermisch/elektrisch.

Biologisch: Brombeere kann man z.B. mit lichtdichter Folie bekämpfen.

Baulich: Wurzelsperren, Einbau von 2 Komponenten Epoxy Harz an Randwegen - kann bei Neubau eingebaut werden
Biologisch: Beweidung, geziehlte Begrünung durch Konkurrenzpflanzen (z.B. Buchen), Lichtentzug durch lichtdichte Folie, Mähen. selektive (...)

Böschungspflege (Wechsel von bearbeiteten und nicht bearbeiten Teilfächern).

Mechanisch: freischneiden, jäten, mähen. Nicht geeignet: Bürsten, Saugen, Lasern.

Chemisch: Nur wenn absolut nötig, dann so wenig wie möglich. Ausnahmeregelung auf jeden Fall erforderlich, unklar wo (bei der für Pflanzenschutz zuständigen Stelle des Bundeslandes). Strikte Beachtung von Restriktionen (Schutzgebiete, Mindestabstände, Schutz Dritter). Sachkundenachweis erforderlich! Ausschließlich zugelassene (...)

Herbizide (Glyphosat (DB verzichtet darauf seit 2023), Pelargonsäure, Bodenherbizide). Persönliche Schutzausrüstung zwingend notwendig!

Andere Methoden: Abflammen und Elektroweeding sind ausprobiert und vielversprechend, Heißschaum, UV Licht, etc sind nicht ausentwickelt oder nicht geeignet. Nur auf Gleisabschnitten ohne geschützte Arten.

Bärenklau: PSA notwendig. Wirksamste Bekämpfung: Abschneiden aller Blütendolden vor Samenreife. Wenn vor Blüte abschneiden, dann treibt sie erneut!. (...)

Wiederholen über mehrere Jahre, da Samen im Boden überleben können.

Traubenkraut: PSA inklusive Atemschutz. Einzelpflanzen inkl. Wurzel ausreißen vor Blühbeginnn. Bei größeren Beständen Mulchen, Kontrolle, Mulchen, ... Entsorgung nur über Restmüll! Im Kompost halten sich die Samen!

Brombeere: Ausbreitung über Samen, oberfächennahe Wurzelausläufer und Triebe. Triebe abschneiden, Wurzeln ausgraben und Lichtentzug wirken.

Noch keine Lösungen für Robinien, Essigbaum und (...)

Götterbaum.

Abschlussbericht "Entwicklung eines Alternativverfahrens zur chem. Vegetationskontrolle auf Bahnanlagen" hat viel Info.

Der nächste Vortrag ist ein Novum, wir versuchen einen Remote Vortrag über Videokonferenz. Gehalten wird er von J. Dümmler und M. Sternberg von der Verwaltungsberufsgenossenschaft. Thema ist die Versicherung im Ehrenamt.

Berufsgenossenschaft Verwaltung VBG ist mit der BG Bahn fusioniert worden und daher jetzt für Museumsbahnen zuständig.

Versicherungsschutz gilt für Beschäftigte. Die Beiträge werden komplett vom Arbeitgeber bezahlt. Beschäftigt sind Personen nach Art, Ort und Dauer dem Unternehmen weisungsgebunden sind (unabhängig von der Rechtsform). Der Mitarbeiter ist mit allen Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen sind, versichert, also auch bei den Wegen zur/von der Einsatzstelle. Bei (...)

Buftis etc. sind die Einsatzstellen zuständig, nicht der Staat, also auch Museumsbahnen etc.

Bei Verkehrsunternehmen gibt es Besonderheiten: Ehrenamtler sind Pflichtversichert, wenn sie für Verkehrsunternehmen tätig sind. Abgerechnet wird das über eine Kopfpauschale. Vereinsmitglieder, die eine Funktion im Verein haben, aber nicht im Verkehrsunternehmen tätig sind können auch versichert werden, sind aber im Einzelfall zu klären.

Tätigkeiten außerhalb der Verkehrsunternehmen sind (...)

kompliziert, zB nicht gewerbsmäßige Bauarbeiten. Unfälle auf jeden Fall melden, eine Prüfung durch die BG findet auf jeden Fall statt. Beispiel: wenn in der Vereinssatzung eine gewisse Anzahl von Arbeitsstunden gefordert ist, und während dieser Zeit ein Unfall passiert, ist es nicht über die BG versichert. Wenn der Unfall in zusätzlicher Arbeitszeit stattfindet, ist es aber wieder versichert.

Für den Personenkreis mit Ämtern (Vorsitzende, Schatzmeister, ...) kann ein freiwilliger (...)

Versicherungsschutz zusätzlich abgeschlossen werden.

Tätigkeiten können nicht genau festgelegt werden, versichert sind alle Tätigkeiten im direkten Zusammenhang mit der Arbeit, inlusive Arbeitswege. Der Versicherungsschutz ist an die Person gebunden.

Museumsbahnen die als Schaustellerbetrieb betrieben werden, sind eventuell unter der BG Gaststätten versichert.

Auf der Homepage https://vbg.de: Mitgliedschaft und Versicherungen finden sich weitere Informationen.

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Sicher und gesund arbeiten: Mit der VBG schützen Sie, worauf es ankommt. Gestalten Sie Ihr Arbeitsleben für sich und Ihre Beschäftigten ► jetzt informieren!

VBG - Ihre gesetzliche Unfallversicherung
Die Anschließende Fragerunde zeigt, das das Versicherungsrecht relativ komplex ist, auch insbesondere durch die komplexen Strukturen von EIU, EVU, Verein, Betreiber, ... Tätigkeiten die im Sinne des Verkehrsbetriebes sind auf jeden Fall über die Pflichtversicherung abgedeckt. Sommerfeste des Vereins etc. sind nicht abgedeckt!

Nach der Mittagspause geht es weiter mit den Ergebnissen der Umfrage im VDMT zur Unterstützung der Lobbyarbeit, vorgestellt von Heino Wolf. Ziel war es, Zahlen, Daten und Fakten zu eruieren, wieviele WählerInnen direkt in den Vereinen sitzen, wieviele BesucherInnen wir haben, welche Sachwerte und welche Umsätze wir haben. Gute Rücklaufquote von 33%, die einen repräsentativen Querschnitt der VDMT-Mitglieder darstellt.

Annahmen: Fahrpreis 15€/p, Freizeitäquivalent 100€/p und Fahrt/besuch, (...)

Ausgaben Tagestourismus in der Region zwischen 30€/p (Bamberg, Schwarzwald) und 90€/p und Tag (Dresden), Bewertung des Vermögens nach Versicherungsgrundsätzen.

Der VDMT vertritt 22k Menschen durch die direkte Mitgliedschaft in den Vereinen. Durchschnitt Vereine 185 Personen/Verein. Vereine entsprechen mittleren Unternehmen

Besucherzahlen: 3,95 Mio, 31% Museumsbahnen, 69% Touristikbahnen. Relation: Deutsches Museum 1.5 Mio, Bundesliga 11.6 Mio, Konzerte 70 Mio.

Der VDMT vertritt 7900 (...)

Fahrzeuge, das sind 7% aller Eisenbahnfahrzeuge in DE; 770km Gleise (10% aller NE Gleise), 31.000m² Museumsfläche (Deutsches Museum 68.000m²). Das entspricht 1,5 Milliarden Versicherungswerte, davon 1,2 Millarden bei den Museumsbahnen.

Werterhalt kostet pro Jahr mit vorsichtiger Schätzung 36 Millionen/Jahr, Einnahmen ca 18,5 Mio/Jahr, damit ergibt sich ehrenamtliche Leistungserbringung von 2500 Euro pro aktiven Mitglied und Jahr. Freizeit Äquivalent sind 123 Mio/Jahr, die Ausgaben des (...)

Tagestourismus in den Regionen sind 35 bis 100 Millionen pro Jahr.

Musemumsbahnen sind ein regionaler Wirtschaftsfaktor. Der Werterhalt wird vor allem durch Ehrenamt erbracht, weitsestgehend ohne staatliche Unterstützung.

Wolf-Jobst Siedler vom DEV berichtet über den Neubau eines historischen Lokschuppens in Bruchhausen.
Kleinbahnlokschuppen sind im Wesentlichen eine Industriehalle, die dem Schutz der Dmapfloks als wertvolle technische Ausrüstung dient. Zwei Funktionen: kurzfristige wettergeschützte Abstellung ("Zweckbau"); Instandhaltung und Reparatur ("Technologiezentrum")

Unterstellung der Loks, aber auch Übernachtung von Lok- und Zugpersonal. Die Kleinbahn Hoya Syke Asendorf hatte diese in Syke und (...)

Asendorf, der in Asendorf ist noch erhalten und in Betrieb.

"Technologiezentrum": Arbeitsort der Handwerker der Kleinbahn, hauptsächlich am Betriebsmittelpunkt der Kleinbahn (hier in Hoya). Sehr sparsame Ziegelbauten 1899/1900 (Typisch für Kleinbahnen war der chronische Geldmangel, was auch bei Museumsbahnen erhalten blieb). 1912 wurde der Schuppen erweitert in repräsentativer Architektur.

Im Lokschuppen sind viele Gewerke tätig, was im ländlichen Raum viele neue Arbeitsplätze schaffte (...)

(jenseits der Landwirtschaft).

Als der DEV gegründet wurde, existierte der Lokschuppen in Hoya noch nahezu im Originalzustand, die Originalpläne sind erhalten. Ebenso ist die Maschinenwerkstatt von 1925 auch noch komplett erhalten. In den 1990ern kam der erste Plan, einen Lokschuppen als Ausstellungseinheit zu schaffen. Das Bauwerk in Hoya war aber nicht mehr zu retten und wurde 1999 abgerissen - alle wichtigen Teile wurden vorher eingelagert.

2022/23 wurde das Projekt dann aufgenommen (...)

und ein stark an den alten Lokschuppen in Hoya angelehntes neues Gebäude geplant. Die Visualisierung der Pläne in 3D war wesentlicher Erfolg zum Erklären des Projektes bei Politik und Geldgebern. Baubeginn Ende 23/24. 2025 ging der Innenausbau los, mit Schienenverlegung und Aufbau der Maschinenwerkstatt. Der Innenausbau ist noch nicht ganz abgeschlossen.

Erfolg durch:
- langfristige Planung, Masterplan Bahnhofsensemble seit 1990, gemeinsam mit Politik und Verwaltung erarbeitet
- (...)

Einzelmaßnahme als autarker Teil einer modularen Strategie
- Menschen!
- kontinuierliche (jahrzehntelange) Arbeit mit Partnern aus Politik und Verwaltung sowie der breiteren Öffentlichkeit und Förderen.
- Maßnahme war selber modular teilbar (erste Kostenschätzung 1.5 Mio++, daher aufteilen in einfach finanzierbarere Teile)
- Unternehmerischer Mut in günstiger Gemengelage
- kontinuierliche Evaluation zur Vermeidung struktureller Überlastung
- Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetriebe, (...)
Projektidentidikation und Referenz für die Betriebe
- Ausreichend dimensionierte Projektleitung mit historischer und planerischer Expertise, handwerklicher Expertise, wirtschaftliche Expertise, Förderer-Beziehungspflege

Nach der letzten Kaffepause geht es mit dem Bericht zur Aufarbeitung des SVT Görlitz durch Mario Lieb. 2018 mit einem Exposee gestartet, den SVT (Schnellverkehrs-Triebwagen) wieder in Betrieb zu nehmen. Der SVT wurde vom VEB Waggonbau in Görlitz komplett neu entwickelt und 1963 vorgestellt. Der restaurierte Zug ist Nummer 7, gebaut 1968. Haupteinsatzgebiet waren die internationalen Linien, vor allem die Vindobona Berlin - Prag - Wien.

Nach erstellen des Exposees 2018 wurde der Zug 2019 (...)

vom DB Museum in Pacht übernommen. 2021 gelang es, das BMV zur Unterstützung gewinnen, die Aufarbeitung wurde durch den Freistaat Sachsen und das BMV mit 4 Mio. finanziert

. Der Zug wurde bei verschiedensten Unternehmen aufgearbeitet. 2022 wurde der Zug auch für die Tschechische Republik wieder zugelassen, damit sind auch Fahrten nach Tschechien wieder möglich.
Der Zug war komplett, aber viele kleine Details mussten nachgefertigt werden und viele Teile waren reparaturbedürftig.

Bei der Aufarbeitung kam der Aufwand erst nach und nach zu Tage - Motoren waren gerissen, Radscheiben gerissen, Stahlträger verrotet. Im März 2024 dann die erste Hochzeit des (...)

Triebgestells mit dem Triebkopf. Im Dezember 24 konnte zum ersten mal ein Motor gestartet werden. Insgesamt wurden 50.730 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet, kulminierend in der ersten Wekstattfahrt am 3.3.2026: https://youtu.be/lPz9KfPKIX0
SVT Görlitz - Erste Werkstattfahrt in den Harz

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Wichtig für den Erfolg war es auch, die nötige Fachexpertise im Verein anzusammeln, auch wenn der überwiegende Teil der Mitglieder keine Eisenbahner sind.

Sven-Dirk Richtberg von der Europäischen Studiengesellschaft Holzschwellenoberbau berichtet über die Zukunft der Holzschwelle. Problem bei Holzschwellen ist die langzeitige Haltbarkeitsmachung, bisher mit Creosot und Teerölen mit hohen Giftstoff-Anteilen. Die verwendung von anderen Ölen und weniger Menge hat dazu geführt, dass Schwellen weniger lange halten und vor allem bei Buche dazu führen, dass diese von innen faulen.

Kunststoffschwellen laufen der Holzschwelle mittlerweile den Rang (...)

ab und sind ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt. Derzeit gibt es nur noch 2 Impregnierwerke für Holzschwellen in DE.
Vor 15 Jahren größeres Entwicklungsprojekt der ÖBB und der österreichischen Holzforschungsanstalt, ein neues Imprägnierverfahren. Holzschwellen haben ihre Daseinsberechtigung, da sie in einigen Bereichen Vorteile ggÜ Beton- und Kunststoffschwellen haben. 750.000 Holzschwellen mit neuem Imprägnierverfahren wurden verlegt und Teile davon jährlich untersucht. Mit den neuen Verfahren werden Lebensdauern von 25 bis 30 Jahre erwartet. Problem des neuen Verfahrens ist der 4fache Preis ggÜ dem (...)
Teeröl, da Buche viel davon benötigt ist Buche nicht mehr mit einer einfachen Impregnierung verwendbar. Ein neues Verfahren mit Kupfer-basiertem Biozid und Ölimpregnierung gegen Feuchtigkeit. Durch gezielte Einschnitte wird bei der Buche der Rissverlauf gesteuert.

Die meisten Schwellen sind derzeit Eiche, bei der eine einfache Imprägnierung ausreicht. Berliner U-Bahn und Hamburger Hochbahn verwenden auch Kiefer, die eine doppelte Imprägnierung nötig ist.

Holzschwellen sind billiger als Kunststoffschwellen, speichern CO2 (als nachwachsender Rohstoff). Kunststoffschwellen sind vermutete Quelle von Mikroplastik. Kunststoffschwellen sind nicht in 100% Recycling herstellbar, hier ist auch neues Material nötig. Derzeit bestes Produkt sind japanische (...)

Kunstharzschwellen, die aber einen sehr hohen Preis haben.
Hans Peter Kempf vom DEV teilt die 60 Jahre Erfahrung des DEV zu ungeklärten und geklärten Eigentumsverhälntissen von Fahrzeugen. Als este Museumseisenbahn hat der DEV nicht die Möglichkeit gehabt, Dinge abzuschauen, daher haben sie viele Dinge selber lernen müssen. Viele Fundamente mussten geschaffen werden. Eines der Fundamente sind auch geklärte Eigentumsverhältnisse. Zu Beginn wurden viele Fahrzeuge vor der Verschrottung gerettet und ein Sammelsurium von Fahrzeugen geschaffen. 1978 (...)
sollte die dritte Dampflok restauriert werden, Zuschüsse waren genehmigt. Bei Projektbeginn wurde festgestellt, das die Lok nicht dem Verein gehörte, sondern dem Vorsitzenden persönlich. Die Lok musste also gekauft werden... Zwei Jahre danach wurde festgestellt, dass zwei Loks der VGH gehörten, eine davon waren sogar vom DEV der Gemeinde geschenkt. Das Problem konnte mit großem Aufwand gelöst werden. Daraufhin wurde eine große Bestandsaufnahme über drei Jahre gemacht, um die (...)
Eigentumsverhältnisse aller Fahrzeuge zu klären. Die "Problemfälle" wurden dann als "entweder übereignen oder mitnehmen" geregelt, es gibt seit dem kein Privatfahrzeug beim DEV mehr.

Eine Lok wurde langfristig an einen anderen Verein verliehen, der mehrfach umfirmiert wurde und sich irgendwann endgültig sich auflöste. Das zurück bekommen der Lok war sehr kompliziert, Betriebsbücher blieben verschollen.

Fazit: ordentliche Verträge sind zwingend, egal für Verleih, Besitz oder Unterbringen von Privatfahrzeugen.

Letzter Vortrag für heute ist Neues aus dem Recht von Volker Wente. Es geht um Anschlusverträge mit der DB, Trassennachforderungen der InfraGo und andere Rechtsthemen. Die Details bitte den Folien nach der Veröffentlichung entnehmen (als nicht-Jurist wären meine Zusammenfassungen irreführend)
Die nächste Tagung wird wahrscheinlich in Arnstadt in Thüringen sein. Damit geht es jetzt wieder zum gemütlichen Teil, morgen dann noch die Zugfahrt und Besichtigung des DEV.
Lokschuppen Arnstadt |

@elisabeth Exakt. finale Bestätigung steht aber wohl noch aus