"Die #Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.

Historisch ist der Zionismus keine einheitliche Ideologie gewesen. Neben rechten nationalistischen Strömungen gab es auch emanzipatorische Ansätze. Gleichzeitig sehen wir heute einen politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet."

https://www.dielinke-nds.de/fileadmin/user_upload/A01_geaendert.pdf

Das wird gerade von den Medien als antisemitisch gelabelt.

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#Gaza #Westbank #Palästina #Israel #Genozid

Dieser Instrumentalisierung von Juden/Jüdinnen und deren Interessen seitens der Medien für ihre eigene pro-#Imperialismus- und "Angriffskriege sind doch gar nicht so schlimm, wenn der Westen sie macht"-Agenda, muss man auf das Schärfste verurteilen.

Es ist gelogen, dass alle Juden/Jüdinnen den #Genozid in #Gaza / #Westbank und den Angriffskrieg gegen den #Iran und Zionismus (= Ethno-Nationalismus) befürworten.

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#Palästina #Israel #Genozid #Linke

Allein zu glauben oder zu behaupten, es gebe so etwas wie eine einheitliche jüdische Perspektive, setzt voraus, dass alle Juden/Jüdinnen die gleichen Ansichten, Wünschen, Interessen, usw. haben und ist eine antisemitische Zuschreibung.

Menschen auf Grundlage von z. B. ihrer Religion als homogene Gruppen zu sehen ist ein Kern jeder Diskriminierung.

Wer gerade seinen #Antisemitismus offenbart, sind die deutschen Medien, nicht die #Linke Niedersachsen.

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#Gaza #Westbank

Was ich hier gerade beschrieb, steht auch genau so in allen #Antisemitismus-Defnitionen drinnen, selbst in der IHRA-Definition.

Wenn die Parteispitze der #Linke'n immer wieder vor den deutschen Medien einknickt und deren antisemitischen Zuschreibungen übernimmt, dann kann man nur hoffen, dass andere Leute das Ruder übernehmen, die nicht so rückgratlos und feige sind.

Wer schon wegen sowas umfällt, wird auch vor den kommenden, viel härteren notwenigen Auseinandersetzungen kuschen.

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#Gaza

@Sui
Glaubensgemeinschaften sind natürlich keine homogene Gruppe. Aber das sind Gemeinschaften nie.
Glaubensgemeinschaften haben aber immer eine gemeinsame ethisch/moralische Grundordnung. Deshalb darf mMn darüber auch kritisch diskutiert werden.
Bin kein Tora Experte. Ich habe zwar viel toxisches Opfernarativ und einen zornigen Gott in der Tora wahrgenommen, aber noch nie eine Legitimation von gnadenlosem Völkermord, wie in Gaza oder Libanon demokratisch legitimiert geschehen.