Redispatch, also das Abregeln von Kraftwerken wegen fehlender Stromnetzkapazitäten, ist teuer. Der Anteil lag bei 6 €/MWh, Tendenz steigend. Eine wichtige Ursache ist, dass es für ganz Deutschland eine zentrale Preisbildung gibt. Profiteur ist der reiche Süden Deutschlands, Leidtragende sind alle anderen.
Statt ganz Deutschland als eine einzige Strompreiszone sollten wir besser 3-22 Zonen zulassen, um die teuren Redispatch-Maßnahmen unwahrscheinlicher zu machen. Der Netzausbau bleibt zusätzlich wichtig.

Lokale Strompreiszonen würden Kosten senken und Versorgungssicherheit erhöhen
Eine, drei oder doch 22 Strompreiszonen? Nach einer neuen Studie von Agora Energiewende und dem Fraunhofer IEE wären mehr besser, denn das würde die Kosten für die Verbraucher senken, die Versorgungssicherheit steigern und Anreize für flexible Verbraucher setzen. Gerade letzteres ist bei der existierenden einheitlichen Strompreiszone in Deutschland nicht der Fall.