„In kleineren Ortschaften könnte das auch heute noch für Ärger sorgen,“

Na, schon geguckt? Die #NSDAP-Mitgliedskartei ist jetzt offen zugänglich.

https://www.taz.de/!6163716

#Nazis

Digitalisierte NSDAP-Akten: Die Suche nach dem Nazi-Opa führt über Washington

Die National Archives der USA haben die Mitgliedsdatei der NSDAP online gestellt. Die Nutzung stößt an Grenzen und beweiskräftig ist sie auch nicht immer.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@stefanmuelller

Im Grunde war sie das bisher auch. Aber halt auf Umwegen. Ich habe alle Informationen über meine Nazi-Großeltern vom Bundesarchiv bekommen.

@unionista Ja, steht auch im Artikel. Ist nur doof, wenn man sich von der Behörde schriftlich abholen muss, dass die Omis und Opis Nazis waren. Dann lieber mal bei Nacht und Nebel in Amerika checken.
@stefanmuelller
Ich habe kein Problem damit, solche Infos anzufordern. Warum man das heimlich tun sollte, erschließt sich mir nicht.
Erstens kann ich nichts dafür, dass meine Großeltern († 8/1944) Partei-Nazis waren, wie übrigens eine Menge „ehrbare“ Leute. Ich wollte das überprüfen, weil in der Familie die Mitgliedschaft schon immer Thema war, nix genaues wussten wir aber nicht.
Zweitens ist das die Aufgabe von Archiven, Dokumente bereitzustellen.

@unionista @stefanmuelller es ist umständlicher, also verschiebt man das auf eine Zeit später. Je einfacher der Zugang, desto eher macht man das auch mal zwischendrin.

Allerdings ist die Seite in den USA aktuell nicht erreichbar.

@stefanmuelller Schaut euch die Fotos eurer Großeltern an. Hochzeitsfotos und so. Dann seht ihr schon, was manche nicht sehen wollen.
@susannelilith @stefanmuelller so etwas habe ich nicht. Allerdings war einer meiner Opas auf jeden Fall Nazi oder zumindest nahe dran entweder aus Opportunismus oder weil er daran fest glaubte. Er war auch sonst eine eher toxische Person. Moralisch kein Vorbild.