Mobilität: Wie man auf dem Land vom Auto wegkommt
Eine gute Alternative zum Privat-#Pkw würden etwa bedarfsorientierte Verkehrsmittel darstellen, auch bekannt als #MikroÖV, wie #Shuttleservices und #Sammeltaxis. „Das sind öffentliche Verkehrsdienste, die nicht nach starren Fahrplänen und fixen Strecken verkehren, sondern flexibel auf Bestellungen“.
Doch in der #Steiermark etwa wird das Sammeltaxi regiomobil Ende März eingestellt. Trotz der Tatsache, dass es gut angenommen wurde und eine hohe Nachfrage bestanden habe.
Wegener betonte, dass Bedarfsverkehr dabei auch weit über die reine Wirtschaftlichkeit hinausgehe: „Es geht um die Sicherstellung der eigenständigen Mobilität und damit um soziale Teilhabe.“
Nicht zuletzt gehe es um die Erreichung der Klimaziele und darum, „ein Zeichen an die jungen Menschen zu senden, dass das Leben in ländlichen Regionen nicht gleichbedeutend mit Autoabhängigkeit sein muss“.

Mobilität: Wie man auf dem Land vom Auto wegkommt
Während in Österreich der öffentliche Verkehr (ÖV) fixer Bestandteil im Alltag von Städtern und Städterinnen ist, sind Menschen auf dem Land nach wie vor stark auf motorisierten Individualverkehr (MIV) Verkehr angewiesen. Wie man auf dem Land vom Auto wegkommt und warum es dafür letztlich eine komplette Umstellung vorhandener Strukturen bedarf, erklärten Fachleute am Donnerstag bei einer Onlinepressekonferenz des Wissenschaftsnetzes „Diskurs“.