Ich habe heute kaum zu Collien Fernandes, zu Deep Fakes und digitaler Gewalt gepostet, weil ich u.a. damit beschäftigt war, dazu Argumentationen aufzuschreiben.

Kurz zusammengefasst:

Neue Strafgesetze lösen das Problem nicht. Das wird gern vorgeschlagen, klingt handfest, aber hilft nicht.

Viel von dem, was passiert, ist schon verboten. Nicht alles, klar, die Lücken sollten geschlossen werden.

Aber solange den Betroffenen nicht geglaubt wird, solange sie alle..

@anneroth Hmm ... der Herstellung, die Verbeitung sowie die Zurverfügungstellung der erforderlichen Infrastruktur unter Strafe zu stellen, würde endlich eine Möglichkeit bieten, auch gegen SoMe-Plattformen vorzugehen. UK ist da schon viel weiter!
Übrigens: viele Betroffene von Deep Fakes plädieren pro Klarnamenpflicht im Internet! Warum nur ...? Ach so stimmt, weil man dann den Tätern besser habhaft werden würde! 🤔
Nichts dagegen zu tun wäre auf jeden Fall die schlechteste aller Lösungen!

@die_Leo @anneroth

"die Zurverfügungstellung der erforderlichen Infrastruktur unter Strafe zu stellen" würde die Herstellung von Computern verbieten

@HLunke @anneroth Hmm ... sorry, da habe ich zu schnell in Paragraphensprache gedacht. Daher hier ein Beispiel: leiht man jemanden ein Auto (= zur Verfügung stellen), obwohl man weiß derjenige begeht damit eine Straftat, ist das Problem nicht Autos, sondern das Ausleihen an ein Person, von der man weiß, sie begeht damit eine Straftat. Es geht also um das "Zurverfügungstellen" an einen Täter und damit nicht um die Technik (PC, Glasfaser, Internet) als solches.

@die_Leo @anneroth

Mir ist schon klar was du gemeint hast, bei Verboten ist es halt immer schwierig alles mit zu bedenken.
Eigentlich brauchen wir halt eine Änderung im Verhalten (und den Ansichten verschiedener Deppen) und nicht eine Änderung der Technik, die dafür missbraucht wird.