Stuttgarter Stadtverwaltung erreicht mit 30 Millionen € Investitionen auf 2 Jahre minimal mehr als Stagnation. Das sind etwa 25€ pro Einwohner*in und Jahr. Wenn das voll in Radverkehrsförderung und nicht auch noch parallele Sanierungen geht, wäre das ein guter Wert. Nur warum klappt das nicht?

Ich vermute - korrigiert mich, falls ich falsch liege - das dürfte vor allem daran liegen, dass die mit dem #Radentscheid formulierten Standards zu selten eingehalten werden.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-verfehlt-ziel-deutlich-30-millionen-euro-in-radverkehr-investiert-anteil-der-radler-stagniert-trotzdem.bd2b197a-b8d9-4d87-ad71-e3037a1324c0.html

Stuttgart verfehlt Ziel deutlich - 30 Millionen Euro in Radverkehr investiert: Anteil der Radler stagniert trotzdem

30 Millionen Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren in den Ausbau des Radverkehrs investiert. Trotzdem sind nicht mehr Stuttgarter aufs Zweirad umgestiegen – woran liegt das?

Stuttgarter Nachrichten
@thijs_lucas naja, immer nur die gleiche, bestehende HRR1 aufzureißen und teuer irgendwas daran zu "erneuern", von dem man dann nichts wirkliches sieht (außer neuer #Zauberfarbe) überzeugt halt niemand dazu, aufs Rad zu steigen. Erst recht nicht, wenn man nicht an dieser HRR1 wohnt.
@x_tof da wird halt sehr viel mehr gemacht als nur Ertüchtigung für den Radverkehr. Nicht, dass sich eine ansehnliche Straße nicht auch netter radeln ließe, aber dann sollten die Investitionen nicht alleine als Investitionen für Radverkehr verkauft werden, sonst wird zu recht gefragt, warum so viel investiert wird und trotzdem kaum was voran kommt.
@thijs_lucas ständig kriege ich hier zu hören, dass die Stadt ja so grandios die Kaltentaler Auffahrt für den Radverkehr gemacht hat.
Aber wenn man es monetär betrachtet war das ja auch nur eine "billige" Lösung, außer Farbe ist ja auch dort nichts passiert.
Würde mich wirklich auch mal interessierten, wo all das Geld verschwunden ist. 🤷‍♀️

@x_tof ich hoffe, damit schmücken sich Oehler und Pätzold nicht. Die Maßnahmen im Kaltental waren keine der Stadtplanung. Es wurde denn da gemacht? Fahrbahnoberflächen erneuert, dann Flächen von Parkplätzen und Radwege umgewidmet. Ich finde die Maßnahme auch sehr gut, weil konkret einfach und Wirkung dafür recht groß.

Die Oberflächensanierung würde ich allerdings nach dem Verursacherprinzip dem Autoverkehr zurechnen. Förderbedingungen machen das aber eher intransparent.

@x_tof fair wäre dann immerhin zu kommunizieren, dass die Investitionen nicht nur dem Radverkehr zu Gute kommen, sondern auch dem Autoverkehr, dessen Beschädigungen an der Infrastruktur auch aus Fördermitteln für den Radverkehr und nicht rein aus der Stadtkasse beseitigt werden können.