Was sagen eigentlich Eltern zu #Alterskontrollen und Social-Media-Verbot? Wir haben uns bei Deutschlands Elternverbänden umgehört. Und siehe da: Es gibt Kritik. Manche lehnen die Pläne ab, andere knüpfen ihre Zustimmung an strenge Bedingungen.

👉 Bundeselternrat: Biometrie bei Kindern „besonders kritisch“
👉 Bundeselternnetzwerk: „Alterskontrollen möglichst freiwillig“
👉 Bayern: „Kein generelles Verbot“

Lest hier die Statements von acht Elternverbänden.

https://netzpolitik.org/2026/alterskontrollen-und-social-media-verbot-elternverbaende-sehen-daten-von-kindern-in-gefahr/

Alterskontrollen und Social-Media-Verbot: Elternverbände sehen Daten von Kindern in Gefahr

CDU und Teile der SPD fordern Alterskontrollen im Netz, um ein Social-Media-Verbot für Minderjährige durchzusetzen. Aber Deutschlands Elternverbände haben Einwände: Manche lehnen die Pläne ab, andere knüpfen ihre Zustimmung an strenge Bedingungen.

netzpolitik.org
@sebmeineck lol als ob Elternverbände repräsentieren würden was "die Eltern“ denken. Da kann man genauso die katholische Kirche fragen was wohl "die Katholiken“ denken

@buddha_tee Moin, Klaus. Sollte man nicht gleichsetzen, haste recht.

Ich sage ja nicht, dass es eine repräsentative Umfrage ist. (Eine eher breite Umfrage gibt es hier, aber auch nicht repräsentativ: https://netzpolitik.org/2026/875-eltern-und-kinder-befragt-social-media-verbot-ist-nicht-die-beste-loesung/).

Ich finde es relevant, Verbände zu fragen, die Gesellschaftsgruppen vertreten. Die haben mehr Zeit für Meinungsbildung als Leute in der Breite.

Übrigens, *die* Katholiken haben wir hier befragt https://netzpolitik.org/2026/kapitulation-vor-dem-problem-kritik-aus-der-kirche-am-social-media-verbot/ (Spaß - es geht um kirchliche Organisationen...)

875 Eltern und Kinder befragt: Social-Media-Verbot ist nicht die beste Lösung

Hunderte Kinder, Jugendliche und Eltern in Deutschland wollen Social Media lieber einschränken als verbieten. Das geht aus einer Umfrage von Marktforschenden hervor. Während Australien ein Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat, läuft in Deutschland die Debatte.

netzpolitik.org
@sebmeineck Moin und danke für die ehrliche Antwort! Ja klar ist es berechtigt, sich anzuschauen was die Interessenverbände sagen. Bei Zustimmungswerten von 60-80% in der Bevölkerung (und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch unter Eltern) zur Altersbeschränkung für social Media würde ich dann aber auch erwarten dass eine derart abweichende Haltung der Verbände aber auch thematisiert und idealerweise hinterfragt wird.
@sebmeineck da beides nicht passiert ist entsteht dann bei mir der Eindruck, die Aussagen der Verbände werden vor allem deshalb angeführt will sie eure Agenda unterstützen. Und nicht weil sie die Meinung "der Eltern" repräsentieren
@buddha_tee Wir sind ein Medium für digitale Freiheitsrechte. Das ist keine Agenda, sondern eine Haltung. Unsere (lose) Artikel-Reihe über Reaktionen aus der Zivilgesellschaft bildet Fachmeinungen in der Breite ab. Ich wusste vorher auch nicht, wie homo- oder heterogen die Antworten der Elternverbände ausfallen. Die in Umfragen gemessenen Akzeptanzwerte zum Thema Social-Media-Verbot erweisen sich bei näherer Betrachtung als irreführend, mehr dazu findest du hier: https://netzpolitik.org/2026/umfragen-zum-social-media-verbot-wer-schlau-fragt-bekommt-schlaue-antworten/
Umfragen zum Social-Media-Verbot: Wer schlau fragt, bekommt schlaue Antworten

Das ZDF-Politbarometer zeigt eine Mehrheit für ein Social-Media-Verbot in Deutschland. Eine Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung spricht gegen Verbote. Ja, was denn nun? Was wir von Umfragen lernen können und was nicht.

netzpolitik.org

@sebmeineck ich habe den Artikel gelesen und kann dir nicht zustimmen. Die Ergebnisse der Meinungsumfragen senden eine ganz klare Botschaft: von social Media geht eine Gefahr aus, besonders für Kinder. Deshalb soll die Politik Maßnahmen ergreifen um Kinder vor social Media zu schützen. ein Verbot ist eine dieser Maßnahmen die eine hohe Zustimmung bekommt.

Was soll daran irreführend sein?