Ich möchte erinnern: In einem eher unelastischen Markt (#Gas/Öl) gilt: Wenn das Angebot um 20 % sinkt, steigen die Preise nicht etwa „nur ein bisschen“ (z.B. +20%), sondern so lange, bis sich der Markt räumt. Da Menschen kaum ausweichen können, passiert das vor allem durch "Nachfragevernichtung" – sprich: Preise steigen so weit, bis sich genug Leute den Verbrauch nicht mehr leisten (können). Bei 40% Verbrauch im Verkehr wären daher jetzt 3-5 Wochentage #Homeoffice eine gute Strategie.

@guy_bockamp
Ich freu mich soooo - jetzt geht sie richtig los die Energiewende.

OK, die Umstände hätte ich mir anders gewünscht. Aber manchmal geht’s nur mit der Brechstange.

@exi @guy_bockamp Ich fragte mich die Tage auch, ob Trump gerade mehr für den Ausstieg aus fossilen Energielieferanten macht als ihm lieb ist.

@neuimneuland @exi ich bin mir sehr sicher, dass das überhaupt nicht so gesehen wird.

Ich denke ganz, im Gegenteil, dass versucht wird, sämtliche Ölquellen unter Kontrolle bringen möchte (was ihm aktuell auch gar nicht schlecht gelingt.).

@guy_bockamp @exi Das mag sein. Aber wenn die Preise und Versorgungsprobleme dafür sorgen, dass sich Gewohnheiten umstellen und die Leute insgesamt weniger Auto fahren und weniger mit Gas geheizt wird, dann hat das evtl. einen bleibenden Effekt.

Die gesamte PKW-Fahrleistung in Deutschland ist weiterhin unter dem Niveau von 2019, also vor Corona, trotz Bevölkerungswachstum und wachsendem PKW-Bestand.

Auch der Gasverbrauch ging 2022 stark zurück und stieg danach nicht wieder an.