Was ich mir von Männern wünschen würde? Dass sie sich untereinander sagen:

- Das war nicht witzig.

- Was hat die Frau dir getan, dass du so über sie redest?

- Ich möchte mit Sexismus nichts zu tun haben.

Dass sie sich selbsttätig über das Patriarchat und Feminismus informieren, damit sie nicht mehr sagen müssen, sie hätten nicht genug Kenntnisse, um was dazu zu sagen.

Weniger öffentliches Bedauern, mehr Solidarität im Alltag, wenn andere Männer Sexismus zeigen.

#Ulmen #Ally #Sexismus

Was ich mir auch wünsche: Dass eigentlich progressive Menschen nicht mehr sexistische Beleidigungen verwenden, wenn sie jemandem von der politischen Gegenseite verbal eins drüber geben wollen.

Es gibt genug Schimpfworte, die nichts mit der Mutter der zu beleidigenden Person zu tun haben.

Auch das wäre ein Anfang, die eigene Normalisierung von Frauenverachtung in der Sprache zu hinterfragen.

Ich meine das alles nicht vorwurfsvoll. Sondern wirklich als Information und als Denkanstoß.

In einer privilegierten Situation zu sein heißt auch, dass dir die eigenen Privilegien erstmal nicht bewusst sind.

Um es mit Maya Angelou zu sagen:

“Do the best you can until you know better. Then when you know better, do better.”

🙂

@AngelaCarstensen Es gibt gleich mehrere „Verballhornungen“ von PolitikERnamen, die ein Schimpfwort enthalten, das ein (scheiß!) Wort für Vulva ist. U. a. für den „Kanzler“ gibts so eine Bezeichnung. Obwohl Fratzenfritz viel besser passt.
@exil_inselette Bei diesem Wort wird mir echt schlecht. Und das wird so allgegenwärtig durch die Gegend geworfen.
@AngelaCarstensen @exil_inselette ich fand diese ganze Kampagne aus einem anderen Grund daneben. Genauso wie die Pimmel-aktion. Wäre es nicht eine gute Idee generell 'ad hominem' (wie gendert man Latein?) zu unterlassen ? Warum können wir in der Politik nicht einfach beim Thema bleiben?

@MaSch @exil_inselette

Wobei ich den F-Fritz tatsächlich sehr aus der Perspektive derjenigen betrachte, auf die sich Frauenverachtung richtet. Da ist für mich dann allgemein konstruktiver Umgang und auch politische Strategie zweitrangig. Ich finde das Wort unfassbar ekelhaft und abwertend. Und so ist es ja auch gemeint.