Ich hab da ein ca 4 Jahre altes Lenovo-NB mit Win 11 (Specs weiß ich grad nicht), das ich seit rd 3 Jahren nicht mehr eingeschaltet habe. Gesetzt den Fall, es läuft noch (und warum sollte es nicht?) - welches Linux wäre denn da sinnvoll / empfehlenswert? Frage für einen Linux-DAU (also mich ;-)) #linux #linuxforbeginners
@giesbert
Arch scheint der derzeitige Favorit zu sein.

@publictorsten @giesbert Arch ist was für Leute, die sich eingehender mit ihrer Software beschäftigen wollen und kein Problem damit haben, erst mal ein Wochenende lang Doku zu lesen, bevor das System funktioniert. Dafür bekommt kann/muss man genau entscheiden, was installiert wird.

Für die meisten Neulinge ist eine Distribution wie Mint besser geeignet. Damit bekommt man in unter einer halben Stunde ein funktionsfähiges System mit einer Auswahl beliebter Programme

@diesch @giesbert Sorry, jetzt weiß ich es endlich wieder. Es ging um das Mint-basierte CachyOS, das zuletzt für so viel Wirbel sorgte. Never mind, probier Mint.
@giesbert Linux mint! Es gibt drei Varianten: Cinnamon (etwas anspruchsvoller), Mate (mittel) und xfxe (schnell, da geringste Hardwareansprüche).
Und es gibt eine fleißige Community, die gern weiterhilft. Eine andere schnelle Distri ist MX, auch problemlos.
Im Bios vorher fastboot und secute boot ausschalten, iso auf Stick ziehen und los geht's. Du kannst alle bekannten Distris auf distrosea.com live ausprobieren. Ich habe den Umstieg nie bereut.

@giesbert
zu: "Gesetzt den Fall, es läuft noch (und warum sollte es nicht?)"

-> weil der Akku mittlerweile tiefentladen ist und so nur noch Schrott ist

Daher !> erste <! Aktion - vor allem andern: Sofort Akku Laden und prüfen ober er noch lebt (... die Ladung hält)

@Whisky_Romeo ah, guter Punkt. Muss ich am WE mal ausprobieren, ob das Teil überhaupt noch geladen werden kann.
@Whisky_Romeo jetzt war ich doch neugierig und hab’s einfach mal angeschlossen. Startet sofort. Jetzt laden Updates & der Akku. Mal seh’n, ob das Teil morgen noch läuft.

@giesbert

Ein guter Anfang.

Updates von WIN11 sind nicht erforderlich - die halten nur auf. Da soll doch Linux drauf - oder !? ;)

ggf - vor der Linux Installation - einen Windows Wiederherstellungs-Stick erstellen und Lizenz bei MS registrieren lassen.

Das bietet dann die Möglichkeit das Teil später mit WIN wiederherzustellen und zu verkaufen wenn was besseres, größeres für Linux her soll :)

@giesbert Linux Mint, Debian, Lite, MX und OpenSUSE sind alles gut funktionierende und Optisch ansprechende Distributionen. Manche Leute empfehlen dahingehend auch noch Ubuntu. Ich für meinen Teil würds aber erst wieder empfehlen wenn sie ihre Politik in Sachen Snap ändern.
Von Arch würd ich aber an deiner Stelle vorerst die Finger lassen, das schreckt Neulinge schon allein mit dem Installer gern mal ab.

@giesbert
Ich verwende opensuse mit KDE.
Aus meiner Erfahrung:
UBUNTU wird interessant, bei Einplatinen-Computer wie den Raspberry-PI.
UBUNTU gibt es aber auch in der Variante mit KDE (KUBUNTU). Linux MINT bietet in der Grundausstattung einige Anwendung aus der US-Welt
Die Installation ist bei allen Distributionen vergleichbar. Boot Stick erstellen; booten und ein paar kleinere Abfragen beantworten

Meine Empfehlung:
... greif in die Kiste und lass einfach mal ein paar Varianten installieren.

@giesbert Mint ist sicher keine schlechte Wahl – auch und gerade für Windows-Umsteiger. ;-p Aber wenn Du mich fragst: Debian. Absolut stabil und solide.

@giesbert

Du hast ja schon eine Menge Antworten. Falls Du noch Lust hast, selbst etwas nachzuforschen und auszuprobieren, schau' Dir diese Seiten an:

https://distrochooser.de/de

https://distrosea.com/de/

Distrochooser

O Distrochooser ajuda você a encontrar a distribuição Linux adequada com base em suas necessidades!

@giesbert
Ich habe hier ein rund 12 Jahre altes Notbuch, Lenovo T440p, und habe als ähnlicher #DAU, meine Kenntnisse mit BSD Unix von vor 30 Jahren sind weitestgehend verblasst, bei mir Mint drauf gepackt. Da bin ich am besten mit zurecht gekommen.
@giesbert als Linux-Nutzer seit 1996 rate ich zu KDEneon. Ich könnte jetzt viel erzählen weshalb ich das seit dem Start des Projekts 1998 nutze, aber es gibt eine Live-CD (na ja, heute eher auf USB-Stick). Lade dir das File runter, bringe es nach Anleitung auf den USB-Stick und boote davon - ohne erstmal etwas zu installieren. So kannst du dir alles ansehen ohne gleich entscheiden zu müssen.
https://neon.kde.org/
KDE neon

KDE neon is the latest and greatest of KDE community software.

@giesbert ich wollte mal testen wie sich Linux auf einem aktuellen Rechner anfühlt und habe mir gerade ein Notebook von @tuxedocomputers gekauft. Bin recht begeistert wie komplett installiert (Firefox, Thunderbird, Libreoffice) das hier angekommen ist. Eingeschaltet und losgelegt. Am längsten hat es gedauert mir ein Passwort für die verschlüsselte Festplatte auszudenken.
Habe mir deren Tuxedo OS dann auch gleich noch auf einem alten Toshiba installiert. Basiert auf Ubuntu ohne Snap und mit KDE.