egal, ob man sich die geschichte anschaut oder die konflikte der letzten jahrzehnte, dann kann man am bodycount und den geldflüssen recht zweifelsfrei bestimmen, dass das geschäftsmodell "des westens" ist, andere länder aufzumischen, um davon zu profitieren.

das ist keine neue analyse und heute offensichtlicher denn je, aber ich glaube, es lohnt sich dennoch zu fragen, wie es kommt, dass es trotzdem immer noch leute gibt, die das anders sehen und warum sie in der mehrheit sind.

wenn wir reinzoomen und die konflikte für sich betrachten, dann scheint sich der jeweilige konflikt zu "differenzieren". dann wird es "komplex", wie man dann sagt und der grund dafür ist, dass die "andere seite ja auch keine engel sind".

und das stimmt. egal ob hussein, die taliban, hamas oder das mullha regime: alles keine sympathie-träger, keine frage.

aber sind sie deswegen keine opfer des imperialen expansionsdrangs?

warum kann man nicht opfer und arschloch zu gleich sein?

ich glaube diese fixierung im westen, dass das opfer immer perfekt sein muss, um den opferstatus zu bekommen, ist das, was die kognitive dissonanz der menschen aufrechterhält und ihnen erlaubt, sich trotz millionen tote, krieg und ausbeutung als "die guten" zu fühlen. sie haben die gewalt auf der ihr wohlstand beruht nicht nur materiell externalisiert und sondern auch mental.

ihre ethik des "besseren arguments" schlägt die islamisten allemal, denn schließlich haben wir frauenrechte.

@mspro

Nicht zu vergessen jene, denen es scheissegal ist oder die völlig korrekt finden, dass für jeden dieser 50 Sklaven global arbeiten. Und dass wir sie aus dem Weg bomben, wenn sie keine Sklaven sein wollen.

Es muss eins zwischen Ich und Menschen unterscheiden. Ich kann sich nciht unter die Menschen einreihen. Porsche-Ichs jedenfalls.