Menschen finden keinen bezahlbaren Wohnraum – und Immobilienkonzern Vonovia freut sich über Wachstumskurs.
Der Mieterbund beklagt „radikale Mietsteigerungen“. Schon 2024 gingen 154 Euro jeder Monatsmiete direkt an Vonovia-Aktionär*innen.
Menschen finden keinen bezahlbaren Wohnraum – und Immobilienkonzern Vonovia freut sich über Wachstumskurs.
Der Mieterbund beklagt „radikale Mietsteigerungen“. Schon 2024 gingen 154 Euro jeder Monatsmiete direkt an Vonovia-Aktionär*innen.
Quellen für 2024-Zahl:
Berliner Mieterverein https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0725/berlin-wohnt-vonovia-und-hat-die-faxen-dicke.htm
Vonovia https://www.vonovia.com/investoren/die-vonovia-aktie/dividende & https://report.vonovia.com/2024/q4/de/factsheet

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia existiert seit zehn Jahren. In dieser kurzen Zeit hat er es geschafft, sich bei den Mieter:innen mit überzogenen Mieterhöhungen, horrenden Nebenkostenforderungen, verschleppten Instandsetzungen, teuren Modernisierungen und schlechtem Service unbeliebt zu machen. Gegenüber der Politik hat das Wohnungsunternehmen seine Versprechen reihenweise gebrochen, Steuern vermeidet Vonovia, wo immer es geht und mit all ihrem Tun lässt sie keinen Zweifel daran, dass ihr der Gewinn ihrer Aktionäre wichtiger ist als das Wohl der Allgemeinheit. Als bisher einzige Konsequenz hat der Senat die Vonovia aus dem bedeutungslos gewordenen Berliner Wohnungsbündnis ausgeschlossen.