In einem Forum haben wir über das Fediverse diskutiert. Da gab es auch eine Anmerkung, dass ein größeres #Fediverse gar nicht möglich sei.

An die technisch Versierten. Was sagt ihr zu folgender Aussage:

"Stell‘ Dir vor, Du hast einen einzigen User, der ein erfolgreicher Influencer ist, und der hat 1 Mio Follower und postet jeden Tag ein Video. Jeder Miniserver, auf dem auch nur ein Fan dieses Influencers sitzt, muss den gesamten Traffic abwickeln, nicht nur die Videos, auch die Replies, die Likes, was auch immer. Da entsteht ein völlig aufgeblasener Traffic (und der blockiert auch viel lokalen Speicherplatz auf jedem einzelnen Server), der sich durch das ganze Netzwerk multipliziert. Hättest Du einen zentralen Server, hast immer noch den Datenverkehr Deiner User, aber keine Vervielfachung von Traffic und Speicherplatz. Das Fediverse kann einfach nur funktionieren, wenn es klein ist. Das Konzept hatte im Fidonet seine Berechtigung, weil es damals um die Telefonkosten ging. Aber heutzutage ist das viel zu aufwändig, fehleranfällig und ressourcenintensiv."

@roblen

Apps im Fediverse


Was meinst Du mit "Apps"? Smartphone-Apps, die als Clients die Inhalte unterschiedlich darstellen oder die unterschiedliche Serversoftware (Mastodon, Misskey…)?

Beides hat ja Einfluss auf die Darstellung aber nur Letztere auf die Serverlast. Wobei man die besser nicht als Apps sondern besser "Plattformen" bezeichnen sollte, weil sehr missverständlich und eigentlich auch inhaltlich falsch.

@wolf Habe ich das Wort "Apps" erwähnt. Deine Antwort erscheint bei meinem Ausgangsposting und da finde ich das nicht. Oder meintest du etwas anderes?

Die Terminogie ist im Fediverse immer iweder ein bisschen anders, je nachdem wen man fragt.

Ist GoToSocial an sich jetzt eine Plattform und social.micrblog.at eine Instanz/Server? Und mein Ivory for Mac dann eine App (im Apple Jargon wohl schon - siehe App Store) oder ein Client?

Ich versuche beim benennen besser zu werden.