Die linke Ausrede "Wir sind doch nicht gegen Zionismus generell, nur gegen das, was die Netanyahu-Regierung macht, wir werden da total missverstanden" ist genau so dümmlich und armselig wie wenn die AfD sich empört, beim Begriff "Remigration" total missverstanden zu werden.

Wenn ihr präzise benennen könnt, wogegen ihr seid, schreibt das doch genau so hin. Wenn ihr bewusst mehrdeutige Begriffe benutzt, denken sich halt alle ihren Teil 🤷‍♂️

@gruener_skatbruder
Nicht dass ich dir hier widersprechen würde, aber so eine vage Sorge, dass auch hier eine Art Deflektion betrieben werden könnte, beschleicht mich dann doch.

Sachen wie whataboutisms und Präzisierungsforderungen a la "not all men" kann man halt definitiv bösgläubig benutzen um die Lösung von Problemen zu erschweren... 🤔

@painting_squirrel Kann man machen aber hier wär's wirklich nicht schwer gewesen statt "Ablehnung des Zionismus" einfach "Ablehnung der rechtsextremen Netanyahu-Regierung" zu schreiben. Das hätte ich sogar unterschrieben.

@painting_squirrel Und Entschuldigung aber wir sehen einen Anstieg antisemitischer Gewalt im Land, häufig unter dem Deckmantel des Antizionismus und in einem gesellschaftlichen Umfeld, wo Antisemitismus häufig als "Israelkritik" durchgewunken wird.

Dieser Antrag verschlimmert mit seiner bewusst schwammigen Rhetorik diese Probleme statt zu ihrer Lösung beizutragen. Ich bin hier nicht das Problem.

@gruener_skatbruder
Sag ich ja auch gar nicht. War nur so ein Gedanke, den ich hatte.

@painting_squirrel Man kann meine Argumentationsstruktur sicher böswillig als Totschlagargument nehmen, das stimmt. Aber ich bemühe mich ja immer um konstruktive Lösungsvorschläge. Die interessieren nur seit drei Jahren niemanden.

Habe mit Erik Uden persönlich auch schon über das Thema diskutiert und es scheint nicht so, als hätte das was gebracht.