Sind künftig Solar-PV-Anlagen auf privaten Dächern noch sinnvoll und wirtschaftlich?

Mein Bericht für die ARD zur Studie des @fraunhofergesellschaft ISE im Auftrag der @ews. Spoiler: der größte Fan von Dach-PV darin kommt aus der CSU. https://www.swr.de/swrkultur/wissen/umweltnews/foerderung-kleiner-dach-solaranlagen-fuer-die-energiewende-verzichtbar-100.html
In dieser Grafik sieht man den enormen Erfolg des Solar-PV-Zubaus in den letzten Jahren am Beispiel Bochum

@Ruhrnalist
Die Argumentation von dem Ökonomen, dass die Förderung großer Anlagen sinnvoller ist, versteh ich nicht. Dem Staat kann als Förderer doch egal sein, wie viel der Betreiber investiert. Und ich als Dachbesitzer werde mir garantiert keine große Freifläche kaufen, nur weil dort die Installation einer PV-Anlage billiger ist.

Wieso ist eine exklusive Förderung großer Anlagen also sinnvoll?
@fraunhofergesellschaft @ews

@michaelgiesler

Es gibt aber Vorteile von großen Anlagen:

- Steuerbarkeit leichter umzusetzen/einzufordern
- keine Verlagerung der eingesparten Netzentgelte auf alle anderen Stromkunden

Punkt 1 ist durch das Solarspitzengesetz schon teilweise entschärft worden.

Eingesparte Netzentgelte durch Direktverbrauch sind ein großer Posten von durchschnittlich 8CT pro eingespartem Bezug. Das Stromnetz wird dadurch aber nicht günstiger. Die Kosten werden dann auf alle anderen verteilt.

Beides sind aber Herausforderungen, die nicht direkt was mit der EEG-Förderung zu tun haben. Dies also mit deren Abschaffung zu regeln, ist nicht wirklich sinnvoll. Es gäbe möglicherweise auch andere Lösungen.