Die Rückmeldungen zum Toot von heute morgen sind ziemlich eindeutig: Die wenigsten wollen #Microsoft am Arbeitsplatz wirklich nutzen, die meisten haben sich nur irgendwie damit arrangiert. Aus Überzeugung wird da fast nie geklickt, eher aus Ohnmacht, Gewohnheit oder weil Entscheider Abhängigkeit für normal halten. Für manche ist es bloß nervig, für andere zermürbend. Und genau das ist vielleicht der eigentliche Punkt: Solche Tools kosten nicht nur Datenschutz und Souveränität, sondern oft auch Motivation, Produktivität und auf Dauer ein Stück Haltung.

/kuk

@kuketzblog Vorsicht: das Publikum hier ist alles andere als breit gestreut. Bei OS-Umfragen "gewinnt" hier beispielsweise regelmäßig Linux.

Die Menschen, die im Fediverse sind, machen sich ganz andere Gedanken als der Durchschnitt.

Insofern spricht das Ergebnis nur für die Minigruppe, die sich im Fediverse tummelt und nicht mehr.

In meiner Firma kann man sich zumeist OS und in Grenzen auch die Tools selbst aussuchen. Trotzdem nutzt ein großer Teil der Techniker:innen Windows und oft auch MS Office. Diejenigen, die sich von meinen MA auf FOSS-Events tummeln ist ebenfalls eine winzige Subgruppe, obwohl ich mehrheitlich super MA habe.

Wir haben hier eindeutig einen sehen starken Bias.

@publicvoit @kuketzblog Klar sind die Leute hier sicherlich bewußt mit dem Gedanken eines besseren Datenschutzes angemeldet. Diejenigen, die von anderswo her gewechselt sind,werden primär andere Gründe haben - das kann man auch weiterhin an ihrem Nutzerverhalten sehen. Dennoch sind wir keine isolierte, kleine Gruppe. Ich erfahre immer mehr Anfragen von Mitarbeitenden, die sich gern von BigTech befreien möchten. Noch vor ca. 10 Jahren habe ich sie auf Alternativen hingewiesen und erklärt warum.

@tomarsch @kuketzblog Es wird mehr - das kann ich bestätigen. Bin auch sehr viel in der lokalen Community (Linux Café/DiDay) und Erwachsenenbildung tätig. Ein wenig Einblick habe ich auf die lokale Situation. Ich stehe auch im Rahmen von meiner Vorstandstätigkeit für unsere Instanz auf Linuxtagen herum und erkläre hunderten Menschen das Fediverse. Interessiert zeigen sich wirklich viele. Wenn am Ende des Tages vielleicht drei Menschen sich ein Account auf der lokalen Instanz erstellen, ist es viel.

Wir hier im Fediverse sind immer noch im Bereich von - sagen wir mal - gefühlten 5%. Wenn mein Gefühl stimmt, dann also immer noch extrem weit von jeglicher Breite entfernt.

Gerne nehme ich jeden Trend mit, das zu ändern.