📰 Die aktuelle Debatte ĂŒber die Verwendung des #Sondervermögen|s fĂŒr #Infrastruktur ist wichtig. Aber auch wenn die Mittel sachgerecht verwendet werden, reichen sie im Verkehr allenfalls dazu, den Investitionsstau abzubauen.

đŸ€” Die grĂ¶ĂŸere Frage lautet: Was kostet ein zukunftsfĂ€higes #Verkehrssystem und wie lĂ€sst es sich auf Dauer finanzieren? In einer gemeinsamen Studie haben Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft dies letztens untersucht.

🔗 Zur Studie: https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/eckpunkte-fuer-die-finanzierung-eines-zukunftsfaehigen-verkehrssystems

@agoraverkehr Andere Verkehrsformen werden nicht betrachtet?

Dass wir vielleicht an einigen Stellen immer weiter ein Verkehrssystem bauen, dass nicht mehr zu unterhalten ist und man stattdessen auch wirtschaftlichere MobilitĂ€tsformen anschaut war auch kein Thema? 🧐

@MDradelt In der hier erwĂ€hnten Studie haben wir uns auf die großen Ausgaben- und Einnahmenposten im Bundesverkehrshaushalt konzentriert. Die grĂ¶ĂŸte LĂŒcke besteht hier bei Investitionen in das Eisenbahnnetz.

Rad- und Fußverkehr oder Sharing-Dienste waren in der Studie nicht Thema. Diese sind aber wichtiger Teil der MobilitĂ€tswende und benötigen mehr Raum. Publikationen von uns zu diesen Themen finden Sie hier: https://www.agora-verkehrswende.de/themen/mobilitaet-in-stadt-und-land

MobilitÀt in Stadt und Land

Die MobilitĂ€tswende hat in den StĂ€dten bereits begonnen. Weniger private Autos schaffen wertvollen Raum fĂŒr Fuß- und Radverkehr sowie öffentliches Leben. Auch das Land wird von der MobilitĂ€tswende profitieren. Auf dem Land bleibt das private Auto wichtig.

@agoraverkehr

Ja das Schienennetz gehört nach oben auf die Liste.

Hier werden derzeit dreistellige MillionenbeitrÀge investiert um ein Verkehrssystem weiter zu betreiben, dass in den 1960+70ern konzipiert wurde. Dabei wird nicht geschaut, was man an aktuelle VerhÀltnisse anpassen muss und Unterhaltkosten werden blind hingenommen.

Das alles vor einer kommunalen Haushaltsperre.