@annyhartmann Thunderbird ist ein kommerzielles Produkt, warum also nicht?
@annyhartmann Thunderbird ist #OpenSource, so kann auch jeder selber Hand anlegen und solche Wünsche umsetzen:
https://github.com/thunderbird/thunderbird-website
Einfach in den Issues schauen, ob es schon was in der Richtung gibt, und gegebenfalls ein neues Issue erstellen.
Als technisch versierter Mensch hat man die Möglichkeit, die notwendigen Code-Änderungen direkt als Pull Request umzusetzen. Die Thunderbird-Entwickler müssen dann nur noch prüfen und die Änderung ggfls. akzeptieren.
@kultusagentur
Man kann, aber man muss ja nicht. ;-)
Ein Szenario ist für nicht versierte Menschen, beispielsweise den Neffen vom Schwippschwager anzusprechen: "Hey, du kannst doch gut mit Rechnern. Kannst du mir mal ein Mastodon-Button auf der Thunderbird-Seite einbauen?"
Und derjenige könnte dies dann tun, wenn er denn wöllte.
@redguardian
Ja, der Wechsel weg von Plattformen, die von Big Tech übernommen wurden, nimmt halt auch Ressourcen in Anspruch. Und Ressourcen sind halt immer knapp.
OpenSource klingt immer so toll, und ja, nutze ich wo immer möglich. Fängt mit dem Laptop an, hört beim Handy auf.
Aber ganz ehrlich, ich als Otto-Normal-Durchschnitts-User habe keine Ahnung von Quellcodes. Die könnten da reinbasteln, was immer sie wollen, ich könnte es nicht kontrollieren. Das Alles basiert bei mir auf blindes Vertrauen.
@redguardian
Wo ist das denn nicht so?
Was genau haben meine Handwerker gemacht? Kann ich das beurteilen oder kontrollieren?
Das Konzept von Open Source ist ja nicht, dass sich jeder Benutzer vor der Nutzung zu 100% in Quellcode und Buildprozess einliest, sondern dass die Möglichkeit besteht dies zu tun. Und getan wird es von unabhängigen Menschen, so dass Probleme und Lücken einfacher gefunden werden.
Bei proprietärer Software ist man auf das Wort des Herstellers angewiesen.
Danke für deine Sichtweise. Aus der Perspektive hab' ich das noch gar nicht betrachtet.
Das ist ein für mich akzeptables Argument.
👍
🤣
Danke für das Kompliment.
Gibt nichts schöneres als gepflegte Diskussionen. Dazu gehört für mich auch das Annehmen einer anderen Sichtweise wenn sie für mich logisch oder plausibel klingt.
👍
@annyhartmann Die Möglichkeiten zum Teilen hängen in dem Fall wohl eher mit der Spendenplattform zusammen. Auf der Website von Thunderbird ist Mastodon ganz vorne.
Aber sonst bin ich ganz bei dir. Mich stört es auch unheimlich, dass solche Organisationen Plattformen benutzen, die wieder von Big-Tech abhängen.
danke, für die Mühe !
@annyhartmann Ich spende für FOSS-Projekte, sofern ich kann: will sagen, wenn die Möglichkeit besteht, ohne BigTech oder Drittanbieter (Klarna etc.) zu spenden.
Das mit dem Anschreiben der Projekte habe ich auch schon wiederholt gemacht, und auch ein paar Antworten bekommen.
Die beste davon war tatsächlich: Wir freuen uns, dass Ihnen dieses Projekt gefällt. Leider ist für uns der Aufwand für eine Banküberweisung zu groß. Wir freuen uns aber auch, wenn Sie gute Bewertungen für das Projekt in Foren und Social Media schreiben.
@annyhartmann Ich habe früher versch. NGOs und Opensource-Projektchen solche Mails geschrieben. Ich habe es lange aufgegeben. Mein Lösung:
Ich spende grundsätzlich nur, wenn die digitale Hygiene meine Mindestforderung erfüllt.
Wenn mich da schon irgendein Facebook-Button anspringt, ist diese Frage eigentlich schon glasklar beantwortet. Da bin ich dann schnell fertig mit meiner Prüfung.