Ich möchte es nicht auf #Linkedin veröffentlichen.

@LThiry am Anfang der Industrialisierung (Anfänge der Institutionalisierung der Pflege) wurde Pflege als feminin und reproduktiv bezeichnet, etwas was nicht bezahlt werden muss.

Wir haben jetzt aber eher eine Finanzwirtschaft als wirklich diese Unterteilung in produktive und reproduktive Arbeit.

Heute nennen wir es "wertschöpfende" Arbeit. Und wenn sie eben nicht dem industriellen Produkt oder Leisureindustrie nicht beiträgt, dann gilt 1/x

Und auch das wird unterschiedlich bewertet. Wenn Precht zu allem eine Meinung hat, dann ist es Philosophie, wenn ich mich jahrelang ohne Titel und Status mit Ethik und Geschichte beschäftige und das in mein Handeln übertrage, dann ist es "warme Menschlichkeit".

(Das ist Bezug auf Diskussion über BEEP Gesetz)

Und hier ein interessanter Artikel, der auch vielleicht Erklärungen anbietet, warum #Pflegekammern nicht so funktionieren, wie geplant: https://journals.oslomet.no/pp/article/view/322/440
View of Similarities in Contexts and Theorizing: Professionalism and Inequality

Sie hat mir auch einen Begriff angeboten: soziale Berufe vs. kommerzialisierte Berufe. Und Fürsorge lässt sich nur dann kommerzialisieren, wenn der Ergebnis sehr schnell sichtbar ist, oder wenn Subjekte kommerzialisierbar sind. Das sind natürlich Benachteiligte Menschen nicht. Und hier ist denke ich, kompetetive Entwicklung ein Rückschritt für #HealthEquity
@Publicenema
Danke für den Hinweis. Wusste gar nicht, dass es eine eigene Zeitschrift zum Thema gibt. Ich lese gerade viel zum Thema Professionalisierung und Profession.
Sehr spannend Rudolf Stichweh. Der hat mehrere Aufsätze zum Thema geschrieben. Er sagt u.a., wenn alle Profession sind, löst sich das Konstrukt Profession auf. Es gibt nämlich für das jeweilige Funktionsgebiet immer einen Leitberuf, der die anderen dominiert.
https://www.fiw.uni-bonn.de/de/forschung/demokratieforschung/team/prof-dr-rudolf-stichweh/papers/pdfs/53_stw-prof-fd.pdf