#Matrix ist für mich gestorben. Ich werde meine Instanz wohl noch etwas laufen lassen, allerdings mir das ganze System zu kompliziert:
Ich war bis letzte Woche im @gnulinux Talk. Das lief auf meinem ("einfach zu installierendem") matrix-synapse auch mit meinem XMPP-Transport (Element ist mir zu behäbig, ich mags einfach nicht!) mit, ab und zu gab ich mal meinen Senf dazu, okay. Nun wurde das auf eine ominöse "Raum V12"-Version (??) geupdated - bei mir gehts nicht. Immerhin hat man seitens Gnulinux nachgeschaut, was los ist - heraus kam: geht nicht mit meinem Matrix-Synapse. Man gab mir außerdem zu verstehen, daß das Matrix-Synapse nicht so gut wäre. Ich bin nur user, aber ein user, der seit 2008 seinen eigenen #XMPP-Server am laufen hat. Gegen Matrix ist das ein Kinderspiel, muß ich feststellen - bzw. die Workarounds sind gut/besser dokumentiert.
Insgesamt ist Matrix aus meiner Sicht zu kompliziert, zu behäbig, für mich halt unpraktikabel.

@HoSnoopy @gnulinux Die Antwort, die du bekommen hast, ist Schwachsinn. Natürlich geht das mit Synapse. Nur updaten muss man den, wie jede andere Software, gelegentlich mal (im vorliegenden Fall innerhalb des letzten Jahres oder so).

Nicht an jeder grundlegenden Inkompetenz sind andere schuld und nicht nur, weil du persönlich etwas nicht kapierst, ist es noch nicht "ominös".

@nik @gnulinux Ich benutze Debian Stable. Ich habe Matrix-Synapse von der trixie-backports-quelle installiert. Eine neuere Version gibts da halt nicht. Was soll ich denn machen?

@HoSnoopy @gnulinux

Das stimmt wohl, liegt aber an Debian. ejabberd ist da übrigens auch zwei Jahre alt, was momentan einige Probleme verursacht.

Dein Rant gegen Matrix ist ebenso unangemessen, wenn dein Server wegen deiner Linux-Distribution hoffnungslos veraltet ist.

Du könntest das apt-Repo von Upstream verwenden.

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Ich finde es halt auch blöd, nicht für eine Weile rückwärtskompatibel zu bleiben. Nicht jeder will wartungsintensive bleeding edge rolling releases fahren.
Im Fall von #ejabberd weiß ich gerade nicht, ob das Verhalten von #letsencrypt vor zwei Jahren schon angekündigt war.
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@martin @HoSnoopy @gnulinux

Naja, also:

1. Synapse **ist** rückwärtskompatibel. Synapse hat lediglich ein optionales, neues Feature, das im vorliegenden Fall leider jemand auf einem anderen Server aktiviert hat. Im Vergleich zu XMPP: So, als würde jemand einen Chatraum von MUC auf MIX umstellen.

2. Man kann das neue Raumprotokoll auch als Security-Fix betrachten. Sowas passiert auch, und das könnte man in Debian entsprechend behandeln, wenn man wollte.

1/n

@nik @martin @gnulinux Was aber ehrlichgesagt auf einem arm64-Server nicht ganz einfach ist.
Immerhin konnte ich das .deb aus den matrix-org-quellen compilieren. Das muß ich dann halt mir jedem upgrade machen, was natürlich erheblich mehr Zeit kostet. da werde ich wohl nicht jedes update mitnehmen.
Im aktuellen Debian-stable / ARM64 gibt es gar kein matrix-synapse, auch nicht bei den backports. Warum das so ist, weiß ich nicht.

@HoSnoopy @martin @gnulinux Aus Debian-Gründen.

Debian verlangt, dass die Software in einem Release mindestens zwei Jahre lang, besser fünf, gepflegt wird, idealerweise von Upstream. Das ist bei Synapse nicht der Fall, und auch so gut wie unmöglich. **Warum** Synapse kein LTS-Release hat, ist wiederum sehr komplex – deutlich komplexer als das Fingerpointing, das hier betrieben wird.

Podman oder eine (quasi jede beliebige) andere Distribution wären auch noch eine Option für dich.

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Ist das so? Es gibt doch vieles an SW was kein LTS hat und in debian ist. 🤔
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@martin @HoSnoopy @gnulinux

Natürlich. Das hängt vom jeweiligen Maintainer ab.

Aber im Fall von Synapse haben die Maintainer eben keine Lust, es zu maintainen. Bei ejabberd hatten sie damals Lust, als es ähnlich schnelllebig war wie Synapse heute.

@nik @HoSnoopy @martin @gnulinux Als Matrix aufkam wurde mir erklärt, dass es eine neue, inkompatible, monolithische Spec braucht, um das XMPP-Problem zu lösen, dass das Ökosystem durch optionale Extensions fragmentiert würde. Ich denke, es sollte als voller Erfolg gewertet werden, dass jetzt Debian und nicht mehr das Spec-Design an der Fragmentierung Schuld sind.